Denys Darahan

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In einem stark verlangsamten Erzählrhythmus und langen Einstellungen zeigt Saša Vajdas Erstlingsfilm Momentaufnahmen aus dem Leben eines 16-Jährigen, der, von der Konfrontation mit dem langsamen Sterben der Mutter überfordert und von Schlaflosigkeit geplagt, tagträumend durch die Berliner Peripherie streift.
Ein furioser Thriller um eine (versehentliche) Koranverbrennung bei einem Filmdreh und eine Praktikantin in Nöten – grandios gespielt von Devrim Lingnau. Im vielschichtigen wie -deutigen Geflecht aus Projektionen, Vorurteilen und Paranoia spiegelt Mehmet Akif Büyükatalay treffsicher und sarkastisch Dynamiken einer gespaltenen, hysterisierten Gesellschaft.
Anne Zohra Berrached beleuchtet erneut gesellschaftliche Fragen im Blick auf eine intime Paarbeziehung: Wie verändert sich nach einem einschneidenden Ereignis der Blick auf eine Liebesgeschichte?
Weil er die Scheidungsformel »talaq« auf die Mailbox seiner Frau brüllt, muss der gläubige Muslim Oray drei Monate getrennt von ihr leben. Mit seinem starken Debüt gelingt Akif Büyükatalays ein sozialrealistisches Kino der Zwischentöne, fernab vom Culture-Clash- oder Problemfilm-Duktus
»24 Wochen« ist ein hervorragend gespieltes, packendes Drama über eine Frau, die sich entscheiden muss, ob sie ihr behindertes Kind austragen soll oder nicht
Ein lesbisches Paar will Mutter werden. Anne Zohra Berracheds Film »Zwei Mütter« zeigt mit fast zu viel Realismus, wie schwer es den Frauen gemacht wird – von Ärzten, Juristen und Samenspendern gleichermaßen