Britta Schmeis

Filmkritiken von Britta Schmeis

Überdrehte Farce über das Verzeihen in der Liebe und der Freundschaft – mit einem spielfreudigen Ensemble und voller grobem, makaberen Klamauk.
Ein Drama voller charmanter Leichtigkeit und stiller Melancholie, das Familie neu definiert. Mit bezauberndem Cast, insbesondere Valeria Bruni Tedeschi und César Botti.
Maren-Kea Freeses neuer Film ist eine unaufgeregte Kulturclash-Komödie und zugleich die Selbstermächtigungsgeschichte einer Lausitzerin, die ausbricht und in Wien ihre Freiheit findet – mit einer großartigen Fritzi Haberlandt.
Kunstvoller Doku-Thriller über einen Caravaggio, der erst 2021 in Madrid als solcher identifiziert wurde. Spannend, lehrreich und visuell absolut überzeugend.
Charmante irische Komödie über einen erwachsenen Sohn, der sich plötzlich um vier pflegebedürftige Damen kümmern muss – und seine Bedürfnisse darüber zu vergessen droht. Herzerwärmend, komisch, aber ohne Überraschungen.
F1
Atemloser, extrem spannender Actionfilm über den Rennzirkus der Formel 1, mit sehr vielen schönen Menschen, absehbarem Plot und ein paar Ungereimtheiten – und doch grandios anzusehen.
Behutsames, stilvolles Porträt von zwei Frauen aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten in der brandenburgischen Provinz mit einer gewohnt fantastischen Nina Hoss und einer ebenso überzeugenden Saskia Rosendahl in den zwei Hauptrollen.
Elektrisierendes, aber nicht immer fesselndes Musical-Drama um eine junge Marokkanerin, die als traditionelle Sheikha-Künstlerin in Casablanca ihren Traum verfolgt.
Ungewöhnliches Gesellschaftsdrama über eine Frau, die sich dem Lärm der Gesellschaft entzieht. Nicht restlos überzeugend und doch sinnlich fesselnd.
In eindrücklichen Bildern erzählt dieses berührende Familiendrama von einer Frau, die für den Kampf für Menschen- und Frauenrechte ein iranisches Gefängnis dem sicheren Exil in Deutschland mit ihren Kindern vorzieht.