Britta Schmeis

Filmkritiken von Britta Schmeis

Mit einem zutiefst menschlichen Blick analysiert Zinnini Elkington die emotionalen Kosten eines überlasteten Gesundheitssystems, in dem alle zum Opfer werden. Berührend – und herausragend gespielt.
Sinnliches Drama über zwei ungleiche Außenseiter, die auf ungewöhnliche Weise zusammen- und damit eine emotionale Heimat finden – mit herausragenden Schauspielern.
Eindringlich und ohne Pathos inszeniert Adrian Goiginger die Geschichte einer jungen Frau und Mutter, die bei einem Verkehrsunfall ihre Familie verliert und sich unkonventionell zurück ins Leben kämpft – mit einer großartigen Valerie Pachner.
Über Jahre begleitet die Filmemacherin Sabine Lidl die amerikanische Autorin Siris Hustvedt und schafft dabei ein einfühlsames, filmisch kluges Porträt einer außergewöhnlichen Frau, der man ewig folgen möchte.
Altmodisch anmutende Tragikomödie über den Musicaltexter Larry Hart, eine Hommage an den guten, alten Broadway und eine Parabel auf heute – mit einem brillanten Ethan Hawke und Andrew Scott.
Menschlich und hochpolitisch erzählter Film über eine Frau, deren bislang vermeintlich stabiles Leben zu einem existenziellen Kampf an allen Fronten gerät. Eindringlich und zart zugleich.
Poetisch und voller filmischer und literarischer Reflexionen erzählte Tragikomödie über Einsamkeit, die Magie der Poesie und das menschliche Miteinander voller eigenwilliger Charaktere. Mit einem herausragenden Cast.
Lakonisches Epos und wilder Genremix der Nasser-Zwillinge, der die Vergangenheit in Gaza geschickt mit der Gegenwart verwebt – mit filmischen Reflexionen und schwarzem Humor.
Anekdotisch, amüsant und doch berührend inszeniert Simon Verhoeven den autobiografischen Roman von Joachim Meyerhoff – mit einem nuanciert agierenden Bruno Alexander in seiner ersten Hauptrolle.
Elegante und eindrückliche Verfilmung der Kriegstagebücher Astrid Lindgrens, die sie als kluge Chronistin des Zweiten Weltkrieges, mutige Feministin und unerschrockene Menschenliebhaberin zeigen, mit szenischen und dokumentarischen Passagen.

Weitere Inhalte zu Britta Schmeis

Thema
Mit gerade einmal acht Filmen deutlich gestrafft präsentierte sich in diesem Jahr die Sektion Perspektive Deutsches Kino, die sich inhaltlich kaum aktueller hätte aufstellen können. Denn im Fokus standen Heimat und Identität