Britta Schmeis
Filmkritiken von Britta Schmeis
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Berührendes, klug inszeniertes und eindrücklich audiovisuell erzähltes Drama um eine gehörlose Frau, die durch ihr Mutterwerden die Verbindung zu der Welt zu verlieren droht – mit einer intensiv agierenden gehörlosen Miriam Garlo in der Hauptrolle.
Angesiedelt im Korsika der 1990er-Jahre erzählt Julien Colonna in seinem Spielfilmdebüt ungeschönt und voller Melancholie von Clankriminalität und Rache als Familienerbe – mit einer umwerfenden Protagonistin.
Moderne Adaption des Jugendbuchklassikers mit erstklassigem Cast, mal märchenhaft-poetisch, mal grausam-gegenwärtig, geschickt verknüpft, aber nicht immer überzeugend.
Überdrehte Farce über das Verzeihen in der Liebe und der Freundschaft – mit einem spielfreudigen Ensemble und voller grobem, makaberen Klamauk.
Zwei ungleiche Brüder treffen in dieser charmanten aber sehr erwartbaren Komödie aufeinander: der herzensgute Sunny mit Trisomie 21 und der skrupellose Immobilienmakler Thomas. Nett anzusehen, aber harmlos.
Ein Drama voller charmanter Leichtigkeit und stiller Melancholie, das Familie neu definiert. Mit bezauberndem Cast, insbesondere Valeria Bruni Tedeschi und César Botti.
Maren-Kea Freeses neuer Film ist eine unaufgeregte Kulturclash-Komödie und zugleich die Selbstermächtigungsgeschichte einer Lausitzerin, die ausbricht und in Wien ihre Freiheit findet – mit einer großartigen Fritzi Haberlandt.
Charmante irische Komödie über einen erwachsenen Sohn, der sich plötzlich um vier pflegebedürftige Damen kümmern muss – und seine Bedürfnisse darüber zu vergessen droht. Herzerwärmend, komisch, aber ohne Überraschungen.
Kunstvoller Doku-Thriller über einen Caravaggio, der erst 2021 in Madrid als solcher identifiziert wurde. Spannend, lehrreich und visuell absolut überzeugend.
Atemloser, extrem spannender Actionfilm über den Rennzirkus der Formel 1, mit sehr vielen schönen Menschen, absehbarem Plot und ein paar Ungereimtheiten – und doch grandios anzusehen.
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Mit gerade einmal acht Filmen deutlich gestrafft präsentierte sich in diesem Jahr die Sektion Perspektive Deutsches Kino, die sich inhaltlich kaum aktueller hätte aufstellen können. Denn im Fokus standen Heimat und Identität



