Barbara Schweizerhof

Filmkritiken von Barbara Schweizerhof

Der angekündigte finale »Guardians«-Film mit der aktuellen Besetzung bringt noch einmal das Beste und das Schlechteste der Marvel-Projekte auf den Punkt: zu lang, zu wuselig, aber mit erstaunlich viel Herz und Witz.
Eine Zeitreise der etwas anderen Art: 31 restaurierte Kurztrickfilme aus dem Fernsehschaffen Vicco von Bülows gewähren unschätzbare Einblicke in den Humor der 70er-Jahre-BRD.
Ein in allem enttäuschendes Sequel, das die Prämisse des ersten Films – Superhelden sind eigentlich Kinder! – nun derartig überbetont, dass sie jeden Charme verliert.
In den ersten zwei »Ant-Man«-Filmen entschädigte Paul Rudds Charme für öde Green-Screen-Keilereien. In »Quantumania« aber erstickt die Künstlichkeit des computergenerierten Quantum-Universums jedes noch verbliebene Interesse an Figuren und Handlung.
M. Night Shyamalan verbindet Home-Invasion-Thriller mit schwerwiegenden Gewissensfragen vor dem Weltuntergang. Das Wunder ist, dass es als Film vor allem wegen der hervorragender Besetzung gut funktioniert.
Eine faszinierende Familiengeschichte, über die man gerne noch sehr viel mehr erfahren würde.
Von Michel Hazanavicius' Remake des japansichen Überraschungshits von 2017 sollte man auf keinen Fall zuviel erwarten – erst dann macht er richtig Spaß.
Visuell so präzise wie spektakulär schildert der Film ein hartes, ärmliches Leben im bolivianischen Hochland – und wie es vom Klimawandel bedroht ist.
Ein New Yorker in Texas: Comedian B. J. Novak widmet sich in seiner Spielfilmregie den Themen Podcasts und Polarisierung in den USA mit mehr Charme als Witz und einem Überraschungsauftritt von Ashton Kutcher.
Alles, was in »Singin' in the Rain« nicht vorkommt: Damien Chazelle erzählt von der schmutzigen, wilden Zeit der Filmindustrie vor der Einführung von Tonfilm und Hays Code – als wüste Orgie der Transgressionen, die zugleich eine kurze, große Zeit für gesellschaftliche Außenseiter war.

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Das 77. Filmfestival Cannes geht mit einer selten unumstrittenen Preisvergabe zu Ende, die die Favoritenfilme auszeichnete und Polemiken vermied.
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Das 77. Filmfestival von Cannes endet mit ein paar Highlights, die jedoch nicht ganz verdecken können, dass es ein enttäuschender Jahrgang war.
Tipp
Richard Gadds Netflix-Serie »Rentierbaby« ist mehr als nur ein Überraschungserfolg, sie ist ein Phänomen.
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In Cannes stellt Kevin Costner das erste Kapitel seiner Westernsaga »Horizon« vor. Und das Trump-Biopic »The Apprentice« zeigt, wie Donald zu Donald wurde.
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Das 77. Filmfestival von Cannes erweist sich als Jahrgang des Selbstzitats, bringt enttäuschende Filme von Yorgos Lanthimos und Paul Schrader. Aber Jaques Audiard überrascht mit einem kühnen Musical.
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In Cannes feierten Francis Ford Coppolas lang erwarteter »Megalopolis« und George Millers »Furiosa: A Mad Max Saga« Premiere. Im Wettbewerb nahmen Frauen mit deutlich kleineren Ambitionen die Welt in den Blick.
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Am Dienstag beginnt das 77. Filmfestival von Cannes. Vertreten sind vertraute große Namen, viele Koproduktionen und vage Anzeichen der Krise.
Tipp
Die Netflix-Serie »Ripley«, Steven Zaillians Adaption des berühmten Romans von Patricia Highsmith, hypnotisiert mit ästhetischer Bestimmtheit und seinem großartigen Hauptdarsteller.
Tipp
Die Dokumentation »Steve!« rekapituliert nicht nur eine ungewöhnliche Karriere, sondern nähert sich dem Menschen Steve Martin auf berührende Weise.
Tipp
»Shōgun« ist schon jetzt eine der großen Hit-Serien des Jahres. Der Vergleich zu »Game of Thrones« greift nur oberflächlich; die James-Clavell-Adaption überzeugt mit Mut zur Doppelperspektive auf den Gegensatz von Kultur und Fremdheit.