Film des Monats Juli »Los versos del olvido – Im Labyrinth der Erinnerung«

Mit seinem Langfilm-Debüt gelingt dem iranischen Regisseur Alireza Khatami eine meditativ-poetische Reise durch das Labyrinth der Erinnerung, die durch ihre überraschenden visuellen Assoziationen beeindruckt
Unsere "steile These" des Monats Juli

"Was tut sich?" mit Lisa Miller

am Di., 17.07. in Frankfurt am Main – epd-Film-Autor Ulrich Sonnenschein spricht mit der Regisseurin Lisa Miller über ihren Film »Landrauschen«

Zama

Mit einer höchst eigenwilligen Mischung aus Tragik und Absurdität erzählt Lucrecia Martel von einem Kolonialbeamten in der argentinischen Provinz, der seit Jahren auf seine Versetzung wartet. »Zama« ist eine vielschichtige, rätselhaft-faszinierende Reflexion über Kolonialismus und Identität

Wir sind Champions

An Spaniens Kinokassen traf Javier Fessers Komödie »Wir sind Champions« über den überheblichen Basketballcoach Marco, der einen bunten Trupp geistig Behinderter trainieren soll, offenbar einen Nerv. Die flotte Hymne auf Außenseiter mit unverhofften Talenten transportiert eine unkomplizierte Botschaft von Würde und Gemeinschaftssinn (nicht von ungefähr nennt sich die Mannschaft »Amigos«) und findet sogar Raum für Zwischentöne

Los Versos del Olvido – Im Labyrinth der Erinnerung

Mit seinem Langfilm-Debüt »Los Versos del Olvido« gelingt dem iranischen Regisseur Alireza Khatami eine meditativ-poetische Reise durch das Labyrinth der Erinnerung, die durch ihre überraschenden visuellen Assoziationen beeindruckt

Um Gottes Willen

Die Komödie um einen skeptischen Realisten, der sich mit einem Priester anlegt, trifft die Stimmungslage des modernen Menschen zwischen Kontrollwahn und Ohnmachtsgefühl punktgenau: »Um Gottes Willen«

Symphony of Now

Die im Geist des Techno nachempfundene Neuauflage des Stummfilmklassikers »Berlin: Die Sinfonie der Großstadt« funktioniert dank seines Soundtracks: »Symphony of Now«

Ryuichi Sakamoto: Coda

Stephen Nomura Schible porträtiert den Komponisten Ryuichi Sakamoto, der mit seinen Soundtracks zu »Der letzte Kaiser«, »Himmel über der Wüste« und »The Revenant« Filmgeschichte geschrieben hat. Sein Film »Ryuichi Sakamoto: Coda« ist allerdings keine klassische Künstlerdokumentation, sondern ein kontemplatives Essay voller Poesie

Papillon

Nicht nur im Vergleich mit Franklin J. Schaffners Film aus dem Jahr 1973 fällt das Urteil über Michael Noers Neuverfilmung von Henri Charrières Roman »Papillon« zwiespältig aus. Selbst Charlie Hunnams und Rami Maleks eindringliche und komplexe Porträts zweier gegensätzlicher Strafgefangener können auf Dauer nicht über Noers allzu vordergründige Inszenierung hinwegtäuschen

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