Sieht ganz knuffig aus, so mit der Knete – ist aber kein Kinderfilm. Adam Elliot geht in »Memoiren einer Schnecke« dahin, wo es wehtut. Damit steht er in die dunkle Seite des Anima

Buch und Buchpremiere: Der DEFA-Regisseur Rolf Losansky

Buchvorstellung im Zeughauskino, Berlin, am Freitag, den 18.7. um 19 Uhr. Anschließend läuft Losanskys Komödie »Hut ab, wenn Du küsst!« (1971), die im Rahmen der diesjährigen Berlinale-Retrospektive zum deutschen Genrefilm der siebziger Jahre einem größeren Publikum bekannt wurde.

Die Schlümpfe – Der große Kinofilm

Der mittlerweile fünfte Animationsfilm um die blauen Wesen mit ihren weißen Zipfelmützen, 1958 von dem belgischen Zeichner Peyrou erdacht, zeigt sie erneut auf einer Mission in die Außenwelt, wo sie verhindern müssen, dass ihr Erzfeind, der böse Magier Gargamel (verstärkt von seinem Bruder Razamel) die Weltherrschaft an sich reißt. Mit dem No Name Schlumpf als interessantem Protagonisten balanciert der Film zwischen Figurencharakterisierung und Actionszenen, weiß aber nicht so recht, ob sein Humor eher für Kinder oder für Erwachsene geeignet ist.

DVD-Tipp: »Colorado Saga« (1978-1979)

Menschen am Fluss: Das zwölfteilige Westernepos »Colorado Saga« verschmilzt Unterhaltung und Kritik.

Das selbstverliebte Kino

Es gibt aktuell nicht viele Texte, die auf hohem theoretischem Niveau ­grundsätzliche Thesen wagen. Und noch weniger, die das Premium-­Autorenkino ­kritisch angehen. Georg Seeßlen über den spannenden Essay »Objektverlust« des Filmhistorikers und -kurators Lars Henrik Gass.

DVD-Tipp: »Scanners« (1981)

Wenn der Kopf explodiert: David Cronenbergs »Scanners« in einer schönen Blu-ray-Edition mit zahlreichen Extras.

42. Filmfest München

Entdeckungen im Internationalen Programm: vier Filme, die einen deutschen Verleih verdient hätten.

E-Mail an... Jella Haase

Jella Haase, Schauspielerin, 1992 in Berlin geboren. Sie debütierte noch zu Schulzeiten in Fernseh- und Kinofilmen und bekam 2011 für ihre Auftritte in »Lollipop Monster« und »Kriegerin« den Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin. Es folgten weitere Auszeichnungen, unter anderem der Deutsche Filmpreis für »Lieber Thomas« und der Deutsche Schauspielpreis für die Netflix-Serie »Kleo«. Größere Bekanntheit erlangte sie zudem durch die Rolle der Chantal in den »Fack ju Göhte«-Filmen. Aktuell ist sie in »#SchwarzeSchafe« zu sehen.

Florence Foster Jenkins (2016)

Stephen Frears tragikomisches Porträt der legendär schlechten Sängerin Florence Foster Jenkins ist ein wunderbarer »Showcase« für Meryl Streep und Co-Star Hugh Grant, der interessante Fragen nach der Wertigkeit von Kunst ausblendet.

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