John Hawkes

Als Schauspieler/in:

Die eigentlich interessante Geschichte von der Entstehung und Vermarktung des kindlichen Winnie-the-Pooh-Universums entfaltet in der uninspirierten Inszenierung von Simon Curtis keinerlei Magie: »Goodbye Christopher Robin«
Kühne Mischung aus tiefschwarzer Komödie und gefühlvollem Drama: Aus Wut über die ungesühnte Ermordung ihrer Tochter versetzt eine Mutter eine ganze Kleinstadt in Aufruhr. Dank Frances McDormand, Woody Harrelson und Sam Rockwell ist das großes Schauspielerkino, in seiner überreizten Dramaturgie aber auch angeberisch: »Three Billboards Outside Ebbing, Missouri«
Baltasar ­Kormákurs aufwändiger, in 3D gedrehter Bergfilm bewegt sich im Spannungsfeld zwischen ungebrochener Himalaya-Romantik und dem in den 90er Jahren beginnenden Pragmatismus der Extrem-Bergtouren. Während der Film in den melodramatischen Passagen eher schwach ist, gelingen ihm spannende und düstere Szenen des Bergsteigens, in denen selbst die Willenskraft der Bergsteiger in Frage gestellt wird
Ein poliokranker Mann will nicht als Jungfrau sterben: Ben Lewin macht aus der wahren Geschichte eine Komödie, die zutiefst berührt und dabei das Thema Sex ernst nimmt wie nie.
Eine junge Sektenaussteigerin flüchtet zu ihrer Schwester und fürchtet, dort von ihrem Guru aufgespürt zu werden. Meisterhaft inszeniertes und gespieltes Psychodrama, das sowohl als Thriller als auch als Gesellschaftsparabel funktioniert
Das sorgfältig beobachtete Porträt einer kleinen Community in den Wäldern von Missouri. Vordergründig erzählt Regisseurin Debra Granik einen Krimiplot, doch eigentlich ist es ein Film über Armut in Amerika