Jakob Oftebro

1986 in Oslo als Sohn des Schauspielers Nils Ole Oftebro geboren, studierte Jakob Oftebro ab 2008 an der renommierten staatlichen Schauspielschule in Oslo – als zweitjüngster Student, der je dort aufgenommen wurde. Beim norwegischen Kinopublikum etablierte er sich zunächst mit den Filmen »Just Bea« (2004) und »Max Manus« (2008). Anschließend spielte er Schlüsselrollen in international erfolgreichen Filmen und TV-Serien wie »Kon-Tiki« (2012) und »Die Brücke: Transit in den Tod« (2013). Zu seinen jüngsten Filmen gehören »Einer nach dem anderen« (2014) mit Stellan Skarsgård in der Hauptrolle sowie das dänische Kriegs-Epos »1864« (2014), eine der teuersten Serien, die je in Dänemark produziert wurden. Im gleichen Jahr wurde er bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin mit der Auszeichnung Shooting Star 2014 geehrt. 

Quelle: Prokino

Als Schauspieler/in:

Mit seinen expliziten Zeichnungen hypermaskuliner Männerkörper hat der finnische Künstler Touko Laaksonen die Schwulenbewegung der 60er und 70er Jahre nachhaltig geprägt. Entsprechend feiert Dome Karukos­ki die Kunst in seiner mitreißenden Filmbiografie »Tom of Finland« als befreiende Kraft, die Menschen inspirieren und die Welt verändern kann
»Erlösung«, der dritte Teil von Jussi Adler-Olsens Thrillerreihe um den arg depressiven Kommissar Mørck, bietet viel Krimiroutine, ein spannendes Ermittlerduo und eine recht krude und schamlos aus bekannten Versatzstücken zusammengeschusterte Story
Im Nachfolger des schwedischen Kassenerfolgs »Wie im Himmel« bietet sich der zum Alkoholiker gewordene Pfarrer Stig in einer stürmischen Nacht als Lenas einziger Geburtshelfer an. Kurz darauf beauftragt er diese mit der musikalischen Aufführung zur Wiedereröffnung der restaurierten Dorfkirche, was sich als Glück, aber auch als Herausforderung erweisen soll
Ein unauffälliger Bürger will Gerechtigkeit für den Tod seines Sohnes und begibt sich auf einen mörderischen Feldzug gegen ein Gangstersyndikat. Sollten die Coen-Brüder jemals einen ihrer Noirs in Norwegen drehen, würde er wahrscheinlich wie Hans Petter Molands lakonische Rachefantasie »Einer nach dem anderen« aussehen
Körper und Geist der 19-jährigen Marie rebellieren gegen die engstirnige, gewalttätige Gemeinschaft eines dänischen Küstenortes. Das Teenager-Girl wird in Jonas Alexander Arnbys melanchonisch-nordischem Werwolffilm »When Animals dream« zum unschuldigen Monster. Im Stil an Tomas Alfredsons »So finster die Nacht« anknüpfend, gelingt es Arnby jedoch nur in manchen Momenten, eine tiefen Horror zu vermitteln
Abenteuerfilm mit wahrem Hintergrund: Bei der Verfilmung der Expedition des Zoologen und Geografen Thor Heyerdahl geht es in erster Linie um Spannung in stimmungsvollem Ambiente und weniger um Wahrhaftigkeit oder psychologische Erkenntnisse