Gerdy Zint

Als Schauspieler/in:

In einem schlafwandlerischen Balanceakt zwischen Wahrhaftigkeit des Lebens und Magie des Kinos fängt »In den Gängen« den Arbeitsalltag und die Lebensdramen der Angestellten in einem Großmarkt in der ostdeutschen Provinz ein
Erste Liebe vor dem Hintergrund von Nazigräueln und Krieg. Ein sattsam bekanntes Motiv, das die Fallen des Melodramatischen und der Rührseligkeit birgt. Michal Rogals­kis besonnen inszenierter Film entkommt diesen nicht nur, er setzt Mitgefühl mit authentischen Charakteren dagegen und zeigt die Wirksamkeit struktureller Gewalt
Pubertätsdrama und Neonazi-Thriller: David Wnendts Debütfilm ist mehr als ein gefälliger Kommentar zur Zwickauer Terrorzelle. Halb hasserfülltes Energiebündel, halb sensible Enkeltochter probt die Protagonistin den gefährlichen Ausstieg aus der Gewalt