Drop-Out Cinema
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Über ein halbes Jahr folgt der so einfühlsame wie subjektive Film den Geflüchteten Shahfaisal aus Afghanistan und Majd aus Syrien. Beide leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete und versuchen, allen (bürokratischen) Widerständen zum Trotz, anzukommen in Deutschland und vor allem: ein unbefristetes Bleiberecht zu erhalten.
Eine von Solidarität getragene Suche auf den Spuren der Befreiungstheologie, die auch daran erinnert, dass es in den USA schon vor MAGA gängige Politik war, gewaltsam gegen fortschrittliche Bewegungen vorzugehen.
Minimalistische, aber hochgradig bewegende Sci-Fi-Romanze aus der Ukraine: Ein Mann und eine Frau, die Letzten ihrer Art, weit voneinander entfernt im All; und doch werden sie zueinander hingezogen.
Intensiver Horrorfilm, der sich nicht mit oberflächlichen Schockeffekten zufrieden gibt, sondern wie ein Dämon Körper und Geist durchdringt und die Frage nach dem Ort des Bösen unbeantwortet lässt.
Empathische Langzeitbegleitung dreier Mädchen, die als Rapperinnen in einem sozialpädagogischen Zentrum in Berlin mentale und praktische Unterstützung finden.
Ausgehend von einem Fotoprojekt über Holocaustüberlebende rekonstruiert der Filmemacher Luigi Toscano, engagiert und Emotionen nicht verbergend, die Herkunft der Kiewer Ärztin Anna Strishkowa, die als namenlose Waise von der Roten Armee aus einem Lager in Polen befreit wurde.
Dokumentation im Land der Prepper, der Apokalyptiker und Untergangswaisen, die sich weder zynisch noch mitleidig gibt, sondern versucht, darin den Spiegel der eigenen Ängste zu sehen.
Thesenfilm im Spielfilmformat über die Frage, warum wir immer noch Fleisch essen. Bei minimaler Handlung und diversen auch gegenläufigen Meinungsäußerungen wird hier deutlich gemacht, dass man auch auf Fleisch verzichten kann.
Wie konnte es soweit kommen, dass der damalige Revolutionsführer Daniel Ortega heute zu einem autokratischen Herrscher geworden ist? Der Film sucht eine Antwort auf seine Frage in der Entwicklung Nicaraguas in den 45 Jahren seit der sandinistischen Revolution. Zu Wort kommen damalige Freiwillige aus Deutschland und einstige Weggefährten der Revolution.
Ein junges Paar checkt in einem leeren Hostel ein, doch sie scheinen dort doch nicht die einzigen Gäste zu sein. Malte Wirtz Film ist der Versuch, ohne Mittel einen kammerspielartigen Paranoia-Gruselfilm zu inszenieren. Das Experiment scheitert leider.




