Andrea Wagner

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Vier Jahre nach »Paradies: Liebe« geht Seidl wieder – diesmal dokumentarisch – nach Afrika und nimmt dabei auch einen der Protagonisten von »Im Keller« (2014) als peinlich anmutende komische Nebenfigur mit. Auch sonst macht er es sich zu einfach, sodass man in »Safari« weder über Namibia oder Österreich noch über das Jagdwesen etwas einigermaßen Erhellendes erfährt
Sachlich und gleichermaßen erschreckend offenbart die Dokumentation, wie skrupellos sich Regierungen verhalten können, wenn es um landwirtschaftliche Nutzung von Ackerflächen geht
Bankräuber und Marathonläufer als zwei Seiten einer Obsession – Benjamin Heisenberg verdichtet in »Der Räuber« die Geschichte eines österreichischen Verbrechers zu einer temporeichen existenzialistischen Parabel