Adrien Brody

Als Schauspieler/in:

Wie schon in seinem Oscar-Gewinner "L.A. Crash" verschachtelt Paul Haggis mehrere Geschichten ineinander. Doch weil keine von ihnen überhaupt sonderlich erzählenswert ist, verliert man früh das Interesse. Selbst das prominente Ensemble um Liam Neeson ist machtlos
Wie gewohnt skurril und mit enormem Staraufgebot erzählt Wes Anderson von der exzentrischen Welt eines Kurhotels zwischen den Weltkriegen. Sein Blick in die Geschichte spart dabei auch finstere Aspekte nicht aus
Owen Wilson als Möchtegernschriftsteller, den es ins Paris der 20er Jahre verschlägt, wo er Hemingway, Fitzgerald, Picasso usw. trifft. »Midnight in Paris« ist eine wunderbare Parabel über das nagende Gefühl, früher sei alles besser gewesen
Mark Ruffalo und Adrien Brody gaunern sich als Trickbetrüger durchs Leben. »Brothers Bloom« ist eine stilistisch überambitionierte und prätentiöse Gaunerkomödie, die weder spannend noch amüsant ist. Da helfen auch die prominenten Darsteller nichts mehr
Die Erfolgsgeschichte des Plattenlabels Chess Records, das afroamerikanische Musiker wie Muddy Waters, Howlin' Wolf, Chuck Berry und Etta James zu Stars machte. Ein Panorama von Musikerschicksalen und zeitgeschichtlichen Vignetten, das vor allem in seinen Charakterporträts überzeugt: »Cadillac Records«
Wie »The Royal Tenenbaums« handelt auch Wes Andersons neuer Film »Darjeeling Limited« von der Familie, von ihren Fliehkräften und der Macht, die sie im Innersten zusammenhält
Der mysteriöse Tod des Superman-Darstellers George Reeves im Jahr 1959 wird zum Ausgangspunkt für eine Meditation über die Wege des Ruhms in Hollywood. Eine Hommage an den Film noir und ein Zeitbild der Filmmetropole im Umbruch
Peter Jackson erfüllt sich mit seinem spektakulären und liebevollen Remake einen Kindheitswunsch. Sein "King Kong", die klassische Geschichte von der Schönen und dem Biest, ist ein Film über die Liebe zum Kino mit dem vielleicht schönsten Unhappy End der Filmgeschichte
Die Frage, wie der Holocaust darzustellen sei, muss sich jeder Film zum Thema neu stellen. Mit »Der Pianist«, seiner Adaption der Erinnerungen von Wladyslaw Szpilman, die in Cannes die Goldene Palme erhielt, ist Roman Polanski eine beeindruckend maßvolle Arbeit geglückt: eine Erzählung, die nie die Perspektive des Opfers verlässt
Die bestechend umgesetzte "Antikriegs"-Thematik ist nur eine der verschiedenen inhaltlichen Ebenen, auf denen sich Malicks Film bewegt. Die unaufdringlichen Bezüge zu bildender Kunst, Lyrik, Philosophie und altertümlichen Naturmythen, gebunden zu einem Blick auf die Natur der Natur, machen ihn zu einer der außergewöhnlichsten Arbeiten des neueren amerikanischen Kinos