Filmkritiken
Woche vom 21.01.2026
Der in Venedig ausgezeichnete Hybridfilm über das in Gaza getötete palästinensische Mädchen Hind Rajab ist unmittelbar ergreifend, zugleich aber auch ein Beleg dafür, welche Probleme in der Wahl der inszenatorischen Mittel stecken.
Der Animationsfilm für Erwachsene erinnert an Adult-Swim-Serien wie »Final Space« oder »Rick and Morty« und ist voll von schrägen Einfällen, popkulturellen Zitaten und absurdem Humor. Ganz lässig im Vorbeigehen entwirft »Lesbian Space Princess« außerdem eine sexpositive, queerfeministische Utopie.
Elegante und eindrückliche Verfilmung der Kriegstagebücher Astrid Lindgrens, die sie als kluge Chronistin des Zweiten Weltkrieges, mutige Feministin und unerschrockene Menschenliebhaberin zeigen, mit szenischen und dokumentarischen Passagen.
Langzeitbeobachtung in einer Mädchenwohngruppe der Jugendhilfe: »Systemsprenger« im Dokumentarfilm – nur mit hoffnungsnäherem Ausgang.





