Die Repressalien gegen iranische Filmschaffende nehmen zu, ihre Filme werden immer rebellischer und mutiger. Wie Jafar Panahis »Ein einfacher Unfall«.
Warner im Fadenkreuz von Netflix und Paramount ... Zwei very big corporations belagern eine dritte. Warum löst dieser Vorgang solche Leidenschaften aus?

Aktuelles

29.12.2025
Marie Bloching, geboren 1996 in Krefeld, ist Schauspielerin. Sie besuchte die Otto Falckenberg Schule für darstellende Kunst in München. Ihr Kinodebüt gab sie 2016 in »Radio Heimat«. 2021 bis 2024 spielte sie eine der Hauptrollen in vier Staffeln der Amazon-Serie »Die Discounter«. Im Film »Schwesterherz« ist sie ab 8. Januar zu sehen.
19.12.2025
Im Gespräch erklärt Regisseurin Hafsia Herzi, warum sie Fatima Daas' Roman verfilmt hat, wie sich innerer Monolog ins Kino übersetzen lässt und wie persönliche Erfahrungen ihre Arbeit mit Darstellerinnen prägen.
19.12.2025

TV-Tipps

Die Poetin (2013)

10. Januar, 20:15 Uhr, ONE
Routinier Bruno Barreto macht in der Adaption eines brasilianischen Bucherfolges aus einer aufwühlenden lesbischen Künstlerbeziehungsgeschichte einen eher durch exotische Schauwerte als erzählerischer Präzision funkelnden Film.

Dalíland (2022)

13. Januar, 23:10 Uhr, MDR
Klischees vom Künstler als narzisstisches großes Kind zwischen Wahnsinn, Obsession und Genie sind in ihrer visuellen und sinnlichen Pracht oft unterhaltsam. Mary Harrons Stippvisite im Zauberuniversum »Dalíland« kratzt dennoch selten an der Oberfläche, unter der bei Dalí so vieles brodelt.

Curveball – Wir machen die Wahrheit (2020)

14./15. Januar, 0:20 Uhr, BR
Die Politfarce über den BND, die CIA und den angeblichen Insider des irakischen Militärs mit Decknamen »Curveball« nimmt mit angemessen sarkastischem Tonfall die Mischung aus Ehrgeiz, Dummheit und Skrupellosigkeit aufs Korn, die der US-Invasion im Irak 2003 den Weg bereitete. Auch wenn nicht jeder Gag zündet: ein spannender Blick auf den immer beliebter werdenden flexiblen Umgang mit Fakten, der damals seinen Anfang nahm.
Film der Woche 

© MUBI

2025
Original-Titel: 
Yek tasadef sadeh
Filmstart in Deutschland: 
08.01.2026
V: 
L: 
104 Min
FSK: 
16

Eine Entführung, dann fährt eine Schicksalsgemeinschaft mit dem vermeintlichen Peiniger, der sie im Gefängnis gefoltert hat, durch die Stadt. Wie mit ihm umgehen? Für seine zwischen Thriller und absurdem Theater changierende Abrechnung mit dem iranischen Regime erhielt Jafar Panahi in Cannes die Goldene Palme.

... zur Filmkritik

Weitere Kinostarts am 8.1. :

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Veranstaltungskalender

Januar 2021
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1819202122x 23.01.2021. - 23.01.2021. Transmediale 2324
25262728x 29.01.2021. - 06.02.2021. Short Film Festival 29x 29.01.2021. - 06.02.2021. Short Film Festival 30x 29.01.2021. - 06.02.2021. Short Film Festival 31