Daria D'Antonio
Kammeramann/frau von:
Toni Servillo ist Paolo Sorrentinos Muse. In ihrem siebten gemeinsamen Film verkörpert er einen Staatspräsidenten am Ende seiner Amtszeit, der heimgesucht wird von den trügerischen Erinnerungen an seine verstorbene Frau. Dringend anstehende Aufgaben schiebt er mit philosophischer Gelassenheit vor sich her, um dann verblüffende Entscheidungen zu treffen. Ein Hohelied auf die Melancholie, das ein, zwei Enden zu viel hat.
Aus der Sirene der Mythologie ist in Paolo Sorrentinos Hommage an des Lebens Überfluss eine Neapolitanerin geworden, die wegen ihrer Schönheit gerühmt wird und sich nebenher als schlagfertige Sinnsucherin erweist. Ein Film, der mitunter über seine Verhältnisse lebt.
Paolo Sorrentino erzählt seine Jugend im Neapel der 1980er als fellinesken Bildungsroman: opulent, warmherzig und mit groteskem Humor fabulierend



