Ruby O. Fee

Als Schauspieler/in:

Interviews, in denen vier Berliner Juden von ihrem Überleben im Untergrund während der Nazizeit berichten, verbinden sich in »Die Unsichtbaren« stimmig mit reinszenierten Rückblenden zu einem lebendigen Zeitporträt
»Zazy« ist ein deutscher Film noir zwischen Alpensonne und Scheinwerferlicht, der mit vielen Klischees und wenig Sinn für feinere Nuancen zwischen Genrestück und Fernsehspiel dümpelt
Nach den verhaltenen Dramen »Wolke 9« und »Halt auf freier Strecke« findet Andreas Dresen mit der Adaption des Romans von Clemens Meyer einem neuen Stil. Episodisch, aber nie zerfahren, in drängenden Montagen und rührenden Mikroporträts erzählt »Als wir träumten« von einer Gruppe Jugendlicher, die in Leipzig die Jahre nach der Wende erlebt
Nach 29 Jahren tritt ein hasserfüllter Sohn zum ersten Mal seinem Vater entgegen. Diese Begegnung bringt in Sven Halfars extrem stilisiertem Spielfilmdebüt nicht nur die heile Fassade einer Vorzeigefamilie zum Einsturz. Der äußerst dichte Home-Invasion-Thriller gipfelt schließlich in einer grundsätzlichen Abrechnung mit der bürgerlichen Gesellschaft
Der Arthouse-Film des ungarischen Filmemacher Benedek Fliegauf überrascht, weil es sich nicht um einen kritischen Sci-Fi-Film über das Klonen handelt, sondern um eine verstörende Liebesgeschichte mit einer großartigen Eva Green in der Hauptrolle