Peter Deming

Kammeramann/frau von:

Auch Besetzungscoup Daniel Radcliffe kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Sequel »Die Unfassbaren 2« um das mit neuem Personal ergänzte zauberhafte Spezialkommando ohne tragfähiges Drehbuch oder interessante Konflikte aus dem Boden gestampft wurde
Ein Wirbelsturm transportiert den Jahrmarktsmagier Oscar Diggs (James Franco) zu seiner großen Freude ins Märchenland Oz. Nur entpuppt sich die Reise schon bald als Test seines Charakters. An den Hollywood-Klassiker "Der Zauberer von Oz" reicht Sam Raimis 3D-Prequel nicht heran. Aber als Spiel mit der Filmgeschichte ist es nicht ohne Reiz
Eine Gruppe Jugendlicher will ein Wochenende fernab der Zivilisation verbringen – weiß der Zuschauer schon, was dann kommt? Joss Whedon nimmt ihn mit auf eine wilde, sehr komische Fahrt durch Klischees und Metareflexionen des Waldhüttenhorrors
Neuauflage/Fortsetzung der immens erfolgreichen »Scream«-Trilogie, die zwischen 1996 und 2000 den Teen-Horrorfilm neu belebte und durch eine selbstreferenzielle Ebene erweiterte. Mit denselben Akteuren vor und hinter der Kamera ist dies allerdings eher eine gradlinige Fortsetzung als ein Reboot geworden
Der Regiedebütantin Massy Tadjedin allein kann man nicht anlasten, dass dieser Film nur gähnende Langeweile erzeugt, denn sie ist auch eine erprobte Drehbuchautorin, die demnächst für Spielberg arbeiten soll. Das schier endlos drehende Karussell, das auf dem Niveau eines Lifestyle-Magazins der Frage nachstellt, wer mit wem und wann, ist ganz und gar überflüssig
Eine junge Bankangestellte wird von einer alten Frau mit einem Fluch belegt und versucht verzweifelt, ihn abzuwenden. Sam Raimis Rückkehr zum Horrorfilm gefällt durch die Genauigkeit, mit der er seine Figuren, zumal die sympathische Protagonistin, zeichnet und in der Wirklichkeit verankert: »Drag Me to Hell«
Der Film ist ein wahres Feuerwerk in Sachen Filmgeschichte, eine überdrehte Ulknummer und liebevolle Hommage zugleich: Swinging Sixties in den späten 90ern