Harry Gregson-Williams

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Aufwendig und actionreich als Realfilm inszeniert, geht bei der Geschichte der Heldin Mulan die vordergründige Botschaft, dass auch Mädchen die Welt retten können, in den üblichen Disney-Rollenklischees unter
Der jüngste Plastillin-Animationsspaß der britischen Firma Aardman ist als Geschichte etwas schlicht ausgefallen, weiß aber wieder durch liebevolle Details zu begeistern
Bei Nacht zu leben und am Tag zu schlafen: So lautet in Dennis Lehanes Roman das Versprechen auf die Freiheit, das sich während der Prohibition im Leben als Gangster erfüllen soll. Diesmal wird nicht Whisky, sondern Rum geschmuggelt. Ansonsten folgt Ben Afflecks Verfilmung »Live by Night« fantasiearm der rabiaten Folklore des Genres, das keine Gewinner, sondern allenfalls Überlebende kennt
Die Geschichte einer innigen Frauenfreundschaft, die vom Schicksal auf eine harte Probe gestellt wird. »Im Himmel trägt man hohe Schuhe« stellt sich furchtlos den Realitäten einer tödlichen Krebskrankheit, um dann zwischen romantischer Feelgoodkomödie und hartem Krebsdrama ins Schlingern zu geraten
Makellose 3D-Bilder, ein spielfreudiger Matt Damon in der Hauptrolle, unerwartet leichtfüßiger Humor und ein spannender Showdown – »Der Marsianer« hat alles, was gelungenes Unterhaltungskino braucht
Ein Hacker führt in China einen Reaktorunfall herbei und manipuliert Börsenwerte in Chicago: Michael Manns Thriller gewinnt zwar durch die Cyberattacke auf Sony unverhoffte Aktualität, findet jedoch keine filmisch überzeugende Antwort auf die Gesichtslosigkeit von Internetverbrechen
Antoine Fuquas Kinoversion des Serienklassikers übernimmt außer der Grundidee nicht viel vom Original. Das Ergebnis ist nicht zuletzt dank Denzel Washington ein unterhaltsames Exemplar reaktionärsten US-Actionkinos
Spannender, ungwöhnlich komplexer Thriller über eine junge Agentin, die sich in eine Öko-Terrorbande einschleust. Je näher sie ans Zentrum der Gruppe heranrückt, desto schwererfällt es ihr, deren Mitglieder zu verurteilen
Action- und temporeiche Neuauflage von Paul Verhoevens gleichnamiger Philip-K.-Dick-Verfilmung aus dem Jahr 1990. Trotz guter Ansätze und beträchtlichem Aufwand erreicht Len Wisemans Inszenierung nicht das Original
Arthur, der tollpatschige jüngere Sohn des Weihnachtsmannes, rettet das Fest, als er persönlich ein vergessenes Geschenk ausliefert. Animationsfilm, der hinter seinem gelegentlich atemlosen Tempo auch ein selbstreflexives Moment aufscheinen lässt