Frieder Schlaich

Regisseur/in von:

Frieder Schlaich greift in seinem Film »Naomis Reise« zwar die typischen Motive eines Gerichtsdramas auf, aber nur um konsequent mit ihnen zu brechen. Sein bewusst spröder, halbdokumentarischer Stil ermöglicht einem einen analytischen Blick auf das deutsche Justizsystem, der dessen Voreingenommenheit schonungslos offenlegt
Durchwachsen inszenierte Mischung aus Abschiebedrama und Teenagerfilm mit einigen schönen Momenten

Produzent/in von:

Frieder Schlaich greift in seinem Film »Naomis Reise« zwar die typischen Motive eines Gerichtsdramas auf, aber nur um konsequent mit ihnen zu brechen. Sein bewusst spröder, halbdokumentarischer Stil ermöglicht einem einen analytischen Blick auf das deutsche Justizsystem, der dessen Voreingenommenheit schonungslos offenlegt
Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs: Willi Herold zieht mit seiner Truppe marodierend durch Norddeutschland. »Der Hauptmann« ist eine Studie in Sachen Sadismus und Menschenverachtung
Mit ihrer Mischung aus dokumentarischen Philosopheninterviews und einer selbstreflexiven Dekonstruktion einer Berliner Frauen-WG lotet Irene von Alberti in »Der lange Sommer der Theorie« neue filmische Formen aus
Vordergründig erzählt Angela Schanelec in »Der traumhafte Weg« von zwei Paaren, die auseinandergehen. Aber das ist nur die Folie für eine so irritierende wie grandiose Folge loser Szenen, die sich zu einem die Essenz des Lebens einfangenden Filmpoem zusammenfügen
Mit beißender Polemik, aber auch ungewohnt rustikalem Humor kommentiert Heinz Emigholz in seinem neuen Essayfilm die Errungenschaften der Betonarchitektur
Durchwachsen inszenierte Mischung aus Abschiebedrama und Teenagerfilm mit einigen schönen Momenten
Der kontemplativ angelegten, formal jedoch strengen Doku über die Arbeiten des italienischen Baumeisters gelingt es durch sorgfältige Kompositionen, ein Raumgefühl für dessen Architektur zu vermitteln
Die Kamerafrau und Filmemacherin Elfi Mikesch gewährt intime Einblicke in die Arbeitsweise Werner Schroeters und setzt ihm so ein Denkmal, das als »Abfallprodukt« ihrer langen Freundschaft mit diesem grandiosen Exzentriker würdig ist
Der bei den Hofer Filmtagen vielgelobte Film »Tangerine« von Irene von Alberti entwickelt sich wie ein musikalisches Thema, ist Sozialstudie und Seelendrama zugleich – und ein Triumph der Schauspielerinnen Sabrina Ouazani und Nora von Waldstätten