"Was tut sich?" mit Wolfgang Becker

© X-Verleih

am Di., den 27.10. in Frankfurt am Main

Der Kunstkritiker Sebastian Zöllner träumt rund um die Jahrtausendwende von einer Laufbahn im Kulturjournalismus – die es damals ja noch gab. Zöllner, eher ein Blender, plant eine Biografie über den geheimnisumwitterten Maler Kamins­ki, einen Schüler von Matisse und Picasso. Er stöbert den greisen Maler auf und drängt sich in sein Leben.

Mit »Ich und Kaminski« hat Wolfgang Becker – nach längerer Abstinenz im Kino – einen Roman von Daniel Kehlmann verfilmt. »Er macht deutsches Kino«, schreibt Frank Schnelle in seiner Kritik, »das sich in seiner erzählerischen Ökonomie mit Hollywood messen kann und in seinem unermüdlichen Erfindungsreichtum mit den Filmen von Jean-Pierre Jeunet.«

Wolfgang Becker studierte an der dffb in Berlin. Sein einstündiger Abschlussfilm »Schmetterlinge« (1988) brachte dem gebürtigen Westfalen einige Nachwuchspreise ein. 1994 gründete er zusammen mit Tom Tykwer, Dani Levy und Stefan Arndt die Produktionsfirma X-Filme.

Nach einigen Fernsehproduktionen, etwa einem gefeierten Tatort, folgte mit »Das Leben ist eine Baustelle« (1997) eine Tragikomödie, die viel vom Alltag der »kleinen Leute« in Berlin erzählt. 2003 gelang ihm mit der Wendesatire »Good Bye, ­Lenin« sein bis dato größter Erfolg, ein Publikumshit, der mit neun Deutschen Filmpreisen ausgezeichnet wurde.

Wolfgang Becker spricht am 27.10. im Deutschen Filmmuseum mit epd Film-Redakteur Rudolf Worschech über seinen Film »Ich und Kaminski«. 

Vorstellungsbeginn am 27.10. ab 20.15 Uhr

Kino im Deutschen Filmmuseum

Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Karte

Vorverkauf an der Museumskasse
Di – So 10 Uhr bis 20 Uhr
Tel.: +49 (0)69 961 220 – 220

Die Reihe »Was tut sich – im deutschen Film« ist eine Kooperation von epd Film mit dem Deutschen Filmmuseum Frankfurt.

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