Plaion Pictures

Plaion ist ein 1994 von Franz Koch und Klemens Kundratitz als Koch Media gegründetes Medienunternehmen, das Anfang August 2022 umbenannt wurde. Der Konzern (Plaion Holding) mit Hauptsitz in Höfen ist ein internationaler Produzent und Vermarkter von PC- und Konsolenspielen, Infotainment-CDs, Software und Filmen auf DVD und Blu-ray. Darüber hinaus befinden sich auch eigene Kinolizenzen im Programm. Plaion ist ein Tochterunternehmen der schwedischen Embracer Group.

Quelle: Wikipedia

Im Verleih:

Eine junge Content-Moderatorin wird eines Tages durch einVideo derart verstört, dass sie beschliesst, die Verantwortlichen ausfindig zu machen. Statt für einen exploitativen Rachethriller interessiert sich das Spielfilmdebüt von Uta Briesewitz für die beschädigte Psyche seiner Protagonistin.
Rebecca Zlotowskis Film, der auf kühne Weise eine Krimikomödie mit paranormalen Effekten und komplexen Beziehungsgeschichten vereint, funktioniert dank eines inspirierten Ensembles. Jodie Foster fasziniert mit perfektem Französisch.
Julia Ducournaus neuester Film ist zugleich auch ihr bisher ruhigster. Statt auf Ekel und Schock setzt die französische Ausnahmeregisseurin diesmal auf Melancholie und Pop-Songs. Wer bereit ist diesen Kurswechsel mitzugehen, den erwartet, wie von der Französin gewohnt, ein Film, der Kopf, Herz und Körper gleichermaßen in Beschlag nimmt.
Überwiegend auf Französisch, in edlem Schwarz-Weiß und im klassischen 35-mm- Format erzählt Richard Linklater die Entstehungsgeschichte von Jean-Luc Godards Meisterwerk »Ausser Atem« nach. Ein Film für Cineasten und, dank humorvoller Akzente, auch fürs große Publikum.
Park Chan-wooks neues Werk ist eine virtuos inszenierte Satire auf den Spätkapitalismus: Stets zwischen Schrecken und Spaß wechselnd, erzählt sie von einem Angestellten, der wegrationalisiert wird, doch seinen Status und Wohlstand mit drastischen Mitteln verteidigt.
Eine späte Heimkehr, die in Aussöhnung und ein künstlerisches Comeback münden soll: Joachim Trier erzählt von einem Regisseur, der seine entfremdeten Töchter zurückgewinnen und sein Karrieretief überwinden will. Renate Reinsve und Stellan Skarsgård sind die Aufmerksamkeitsmagneten jeder Szene, aber Triers Film birst bis in die Nebenrollen vor klug gelenkter Schauspiellust.
Das französische Regie-Duo und Ehepaar Hélène Cattet und Bruno Forzani arbeitet mit ihrem neuesten Film weiter an einem Kino der reinen Schaulust – diesmal im Gewand einer Eurospy-Hommage – und beweisen Qualitäten, die ihnen bisher eher abgesprochen wurden.
Eine junge Frau, die als Stierkämpferin männliches Territorium betritt, bemerkt nach einem Blackout körperliche Veränderungen. Von der Gattung her ein »Rape & Revenge Movie«, verzichtet der Film auf krasse Szenen und setzt auf die eindrucksvolle Landschaft und »Präsenz« der Stiere.
Während eines Gipfeltreffens der G7-Staaten sehen sich die Politiker in der Umgebung eines deutschen Schlosses plötzlich alleingelassen und mit mysteriösen Geschehnissen konfrontiert. Der neue Film von Guy Maddin vermag den Zuschauer auf heilsame Weise zu irritieren.
Ein Mädchen – »Systemsprengerin« Helena Zengel – entkommt der väterlichen Fuchtel, indem es in den Wald flüchtet und mit einer sagenumwobenen Kreatur Freundschaft schließt: ein metaphernüberladenes handgemachtes Märchen, im Ganzen leider weniger als die Summe seiner kreativen Teile.