Peter Rommel

Produzent/in von:

Kurzweiliges, aber zielloses Doku-Porträt der Bewohner eines großen Berliner Wohnblocks, dessen angedeutete Sozialkritik aufgrund der schwammigen Inszenierung versandet: »Berlin Excelsior«
Nuancierter Dokumentarfilm, der das Aufeinandertreffen von fünf eritreischen Flüchtlingen und dem provinziellen deutschen Alltagsleben humorvoll in den Fokus rückt, aber auch problematisiert
Nach We Feed the World und Let's Make Money stellt sich Erwin Wagenhofer der Bildungsmisere und schafft einen anregenden Film, der indes über idealistische Lösungen nicht herauskommt
David Wnendt zeigt nach »Kriegerin« sein Talent als Frauenregisseur. Seine Adaption von Charlotte Roches umstrittenem Debütroman »Feuchtgebiete« ist eine furiose Coming-of-Age-Komödie
Lose an die Abenteuergeschichten von Mark Twain angelehnte Neuverfilmung, stimmig und schlüssig ins Niederbayern der Nachkriegszeit verlegt
Die Komödie »Und wenn wir alle zusammenziehen?« über eine Senioren-WG überzeugt durch sein hochkarätiges Best-Ager-Ensemble von Jane Fonda über Geraldine Chaplin bis hin zum wunderbaren Pierre Richard. Auch wenn die Konfliktlinien etwas überschaubar bleiben
Andreas Dresen erzählt in seiner typischen semidokumentarischen Inszenierung vom Sterben im Mikrokosmos einer Familie. »Halt auf freier Strecke« ist ein nüchterner und doch ergreifender Film, der zeigt, wie das Sterben auch zum Leben gehört
Die Reise eines kundigen Fotoreporters nach Benin, ins Ursprungsland des Voodookultes. »Voodoo« ist eine Gratwanderung zwischen geduldiger ethnologischer Spurensuche und Faszination für die spirituelle Energie dieser lebendigen Volksreligion, leider ohne Blick für die historischen Kontexte des Sklavenhandels
Andreas Dresens melancholische Komödie »Whisky mit Wodka« verhandelt nicht nur die Höhen und Tiefen einer kuriosen Filmproduktion, sondern auch das Älterwerden, den Leistungsdruck und die verpassten Lebenschancen. Wolfgang Kohlhaases Dialoge sind knapp, pointiert und voller Poesie und Doppeldeutung – eine echte Perle in der deutschen Lustspiellandschaft
Eine verheiratete Frau geht fremd und muss sich zwischen zwei Männern entscheiden: Mit Videokamera, improvisierten Dialogen und kleiner, aber feiner Crew erzählt Andreas Dresen eine der ältesten Geschichten der Welt auf aufregende Weise neu, denn die Protagonisten sind allesamt im Rentenalter: »Wolke 9«