Oleg Mutu

Produzent/in von:

Ein auf einer wahren Geschichte beruhender und bis in die deprimierenden Milieuschilderungen akkurat recherchierter Film, der aber weit über seine konkreten Bezüge hinausgeht und Themen von geradezu existenzieller Wucht anschlägt: Hilflosigkeit, Angst und Verantwortung, Leben und Tod, Freundschaft und Verrat

Kammeramann/frau von:

Sergei Loznitsa entwirft in 13 Episoden ein Kaleidoskop der verheerenden Folgen eines immer noch wütenden Konflikts. Willkür und Rechtlosigkeit, Korruption und Gewalt, Lug und Trug schildert er in meist realistischen, manchmal ins Groteske überzeichneten Begebenheiten, die den Krieg ebenso wie den Alltag zeigen und mit großer Klarheit den Ausnahmezustand und seine Folgen analysieren: »Donbass«
Sergej Loznitsas dritter Spielfilm »Die Sanfte« begleitet eine junge Frau bei ihren vergeblichen Versuchen, ihren Mann im Gefängnis zu besuchen. Kafkaeske Situationen und moralische Verkommenheit beherrschen dieses russische Gesellschaftspanorama, das sich leider allzu plakativ in der Ausweglosigkeit suhlt
Eine rebellische Frau stirbt an den Folgen einer Teufelsaustreibung. Christian Mungiu erzählt den authentischen Fall als grandioses Gesellschaftsbild seiner rumänischen Heimat
Eine Fabel über moralische Ausweglosigkeiten: In langen Plansequenzen, spröde und ruhig entfaltet sich das Schicksal dreier Männer, die im Nebel des Krieges gefangen sind
Der Tag des Reaktorunfalls von Tschernobyl, erzählt als Drama über die Trägheit des – sowjetischen – Menschen, der statt zu fliehen lieber weiter trinkt. 25 Jahre nach der Katastrophe enttäuscht der erste russische Spielfilm zum Thema damit, dass er lediglich eine Stimmungslage beschreibt
Ein auf einer wahren Geschichte beruhender und bis in die deprimierenden Milieuschilderungen akkurat recherchierter Film, der aber weit über seine konkreten Bezüge hinausgeht und Themen von geradezu existenzieller Wucht anschlägt: Hilflosigkeit, Angst und Verantwortung, Leben und Tod, Freundschaft und Verrat