Masaki Okada
Als Schauspieler/in:
Ein Theaterregisseur wird im Nachklang eines persönlichen Schicksalsschlags mit der Inszenierung von Tschechows »Onkel Wanja« beauftragt. Eine so geheimnisvolle wie berührende Adaption von Haruki Murakamis Kurzgeschichte. Von Ryusuke Hamaguchi mit zurückhaltender Eleganz inszeniert
Tetsuya Nakashimas Studie über Schuld und Sühne frühreifer Raskolnikows ist ein düsteres Filmgedicht. Die stilisierte Filmsprache kontrastiert effektvoll mit den unerhörten Begebenheiten
Stimme (OV) bei
Anime-Meister Hosoda nimmt sich den »Hamlet«-Stoff vor, um eine Geschichte der Menschheitserlösung (Verzicht auf Rache!) daran beispielhaft durchzuexerzieren. Leider vergreift er sich dabei im Besteckkasten und holt den Holzhammer heraus. Schaut gut aus, will aber in allem zu viel und lässt das Publikum am Ende betäubt zurück. Gut gemeint, trotzdem daneben.



