GMfilms

Im Verleih:

Emmy Davie (»I am Breathing«) und Peter Mettler (»The End of Time«) gelingt eine kluge, anregende Reflexion über den Menschen zwischen Körperlichkeit und Technik
Thomas Heises filigrane Montage von Biografie und Bildpoesie entwickelt als Puzzle-Reise durch das Leben dreier Generationen und ihrer Zeit einen eigenen Sog
Tamara Tal begleitet in »Shalom Italia« drei Brüder einer jüdischen Familie, die Monate der Verfolgung in einer toskanischen Höhle überlebten und nun aus Erinnerungsgründen zur Spurensuche zurückkehren
Oft sind es die schönsten Filme, die aus ganz Konkretem größere Zusammenhänge entfalten. In dieser Recherche auf den Spuren eines DDR-Handmixers misslingt das leider gründlich. Vor allem wohl, weil man das Objekt in »Kommen Rührgeräte in den Himmel« fast religiös überhöht, statt sich einfach seiner Analyse anzuvertrauen
Filmjournalistin Claudia Funk begleitet den Alltag in einem ungewöhnlichen landwirtschaftlichen Altenheim im rumänischen Siebenbürgen und schafft ein bleibendes Dokument einer aussterbenden deutschsprachigen Minorität und ihrer Lebensweise
Michael Teutsch porträtiert die Jerusalemer Café-Institution, indem er Zeitzeugen davon erzählen lässt, was hier einst diskutiert wurde. Formal ungezwungen, inhaltlich bestechend
Das Debüt des israelischen Autorenfilmers Nadav Lapid ist ein begeisterndes Psychodrama über Verwerfungen in der israelischen Gesellschaft
Wehmütiger Dokumentarfilm über eine Hirtenfamilie in den transsilvanischen Karpaten, deren Lebens- und Arbeitsweise von der Moderne bedroht ist
Der Low-Budget-Produktion »Neukölln unlimited« gelingt es, eine Familie aus dem Berliner Brennpunkt Neukölln sachlich und ohne Pathos zu begleiten. Man ist von den Youngstern sofort begeistert, weil sich dem Zuschauer ihr Lebenshunger und ihr Optimismus schnörkellos und direkt vermitteln – unlimited!
Ein bewegender Film über Flüchtlinge aus dem Nordkaukasus, über ihre Ängste und Hoffnungen und die völlig überforderten Zielländer. »Kein Ort« stellt die Frage nach politischem Asyl hinsichtlich seiner Machbarkeit und zeigt, dass Gesetze und Verordnungen nichts mit der Wirklichkeit der Menschen zu tun haben