Christina Schaffer
Production Designer/in von:
Eine unfreiwillige Zeitreise in das Jahr 1938 konfrontiert den zwölfjährigen Karli mit der Situation von Menschen, die sich vor den Nazis in Sicherheit bringen müssen, weil sie Juden sind. Trotz dieser dramatischen Grundierung vermag der Film durch Einbettung in eine Krimihandlung kindgerechte Einblicke in die Nazivergangenheit zu vermitteln.
Ein Jugendfilm, der die Frage nach der Liebe stellt, vielfältig, phantasievoll, mit sommerlichem Feingefühl, aber letztlich die großen Konflikte scheut und dadurch trotz des vielversprechenden Titels etwas zu süßlich wird.
Samel Zoabis Komödie »Tel Aviv on Fire« handelt gleich zweifach von einem kleinen Grenzverkehr: zwischen Palästina und Israel sowie zwischen Leben und Fiktion. Der frisch gebackene Autor einer in Ramallah entstehenden Seifenoper und der Kommandant eines Kontrollpunkts tun sich zusammen, damit diese nicht mehr ganz so antizionistisch ist
Mit einem starken Ensemble leuchtet Elfi Mikesch in ihrem persönlichsten Film »Fieber« ein düsteres Kapitel ihrer Kindheit aus
Unverhofft begibt sich die 30-jährige Belinda, armenische Einwandererin der zweiten Generation, auf die Suche nach ihren Wurzeln. Das Regiedebüt von Samira Radsi ist ein freundlicher, großzügiger Film über den Widerspruch zwischen Heimat und Herkunft



