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In seiner beschwingten Geschlechterkomödie schickt Massimiliano Bruno einen patriarchalischen Macho-Italiener und eine unangepasst emanzipierte Single-Frau in einen Beziehungsclinch, in dem beide Kompromisse eingehen und sich trotzdem treu bleiben dürfen.
In diesem zwischen Psychokrimi und Sittenkomödie changierenden Beziehungsdrama zieht eine junge Frau ihren verheirateten Geliebten immer tiefer in eine Affäre, deren Verwicklungen jedoch letztlich allzu konstruiert und auch psychologisch unstimmig daherkommen.
Die sensibel erzählte Liebesromanze lebt von ihrem differenzierten Blick auf das Phänomen der Gebärdensprache.
Aus diesem Film hätte mehr werden können: Silvio Soldini beschreibt aus der Perspektive von sieben Frauen, die Hitlers vegetarisches Essen vorkosten müssen, den Vorhof der NS-Macht, verheddert sich aber in Stereotypen und Kolportage.
Pietro Castellitto spielt Riccardo Schicchi, der als Inhaber einer Castingagentur den italienischen Erotikmarkt befeuerte, mit Stars wie Cicciolina und Moana Pozzi. Gutmütiger Blick auf die Pornobranche in einer Zeit vor den Hardcore-Exzessen des Internets.
Barry Alexander Browns Verfilmung der Autobiografie des weißen Bürgerrechtlers Bob Zellner ist mehr als ein konventionelles Biopic
Eine Menschenjagd in der Wildnis: aus den Überlebenden des Spiels wollen Wissenschaftler einen Übermenschen klonen. Ein Actionfilm made in Germany, außerhalb des Förderungsssystems entstanden, mit einem hohen Trash-Faktor
Zivilisationskritik im ganz großen Stil: Das aufwendig produzierte Projekt von Ron Fricke und Mark Magidson besucht erhabene Natur, Götter und Menschengemachtes und verliert sich dabei in Pathos und Megalomanie