E-Mail an... Visar Morina
Visar Morina. © Sarajevo Film Festival
Visar Morina, deutscher Regisseur und Drehbuchautor, 1979 in Pristina geboren, lebt seit seiner Jugend in Köln. Filmstudium an der KHM Köln. Sein Spielfilmdebüt »Babai« gewann 2015 den Regiepreis in Karlovy Vary. »Exil« (2020) wurde als bester Film in Sarajevo ausgezeichnet und war Kosovos Oscar-Beitrag. »Von Scham und Geld« erhielt im Januar beim Sundance-Festival den Großen Preis der Jury
Der erste Film, den Sie im Kino gesehen haben?
Oh, »City of Angels«, eine Zumutung, hat mir auf Jahre das Kino versaut.
Welchen Film schauen Sie immer wieder?
Einige, ich nenne mal »The Master«, für mich beschreibt kein Film besser die Moderne bzw. die Platzsuche in der Moderne.
Welche Serie verfolgen Sie gerade?
Keine. Die letzte Serie, die ich gesehen hab, war »The Curse«, ich mochte die 1. und 9. Folge sehr gerne.
Welcher Film hat Sie zuletzt beeindruckt?
Hmmm. Dieses Jahr habe ich nicht viele neue Filme gesehen. Letztes Jahr gab es einige, die mich sehr beeindruckt haben, »All We Imagine as Light«, »In die Sonne schauen«.
Ein Film, auf den Sie sich freuen …
Sehr gespannt, was Jonathan Glazer als Nächstes macht.
Ihr/e Lieblingsschauspieler/schauspielerin?
Einige, immer filmabhängig.
Wer oder was ist unterschätzt?
»The Master«.
Ein Lieblingsfilm, der ein bisschen peinlich ist?
Das kann ich so nicht sagen. In der Regel ist es Kitsch, den ich als solchen wahrnehme und der trotzdem reinhaut.
Was sammeln Sie?
Früher nur Musik, jahrelang habe ich mein ganzes Geld für Musik ausgegeben. Langsam aber entwickle ich Spleens, bei Füllern, Kaffeemaschinen und Fahrrädern muss ich mich zurückhalten.
Ihr Lebensmotto? Oder Lieblingszitat?
Ich suche es immer noch.
Der beste Platz im Kino?
Je nach Kino, aber dritte oder vierte Reihe Mitte, am besten wenig Leute.






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