Alex Heffes

Musik für:

Mira Nair verfilmt in »Queen of Katwe« die wahre Geschichte eines Mädchens aus den Slums von Uganda, das zum Schachwunderkind aufsteigt, mit sympathischem Lokalkolorit
Idris Elba kommt als CIA-Agent in Paris einer blutigen Verschwörung auf die Spur. »Bastille Day« ist ein in den Actionszenen solide inszenierter, ansonsten aber hölzern gespielter und vollkommen unglaubwürdig konstruierter Actionkrimi auf besserem Fernsehniveau
Nüchterne, beinah dokumentarisch anmutende Beschreibung von Lance Armstrongs Dopingprogramm. Stephen Frears zeigt kompetent, aber nicht wirklich packend, wie es dem Amerikaner gelingen konnte, 20 Jahre lang die Sportwelt zu täuschen
Anthony Hopkins bildet im Vatikan Exorzistennachwuchs aus und wird dabei selbst von einem Dämon besessen. Uninspirierte Variation von der bösen Mutter aller Teufelsaustreiberfilme – »Der Exorzist«
Die Story kommt eher dünn daher: Ein Clan von Neurotikern trifft sich im schottischen Hochland zur Geburtstagsfeier des Opas (Billy Connolly), die folgerichtig zum Chaos gerät. Doch durch den Charme vor allem der Kinderdarsteller und mit anarchisch-makabrem Humor weiß die Komödie sehr gut zu unterhalten
Die aufwendige Filmbiografie über den Freiheitskämpfer und Nationalhelden Nelson Mandela ist hervorragend besetzt und historisch lehrreich, aber allzu konventionell, um der Jahrhundertfigur mehr als die bereits bekannten Facetten abzugewinnen
Stallone und Schwarzenegger planen den Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis: altmodischer Actionfilm, der vor allem vom Charisma seiner Hauptdarsteller lebt
Die große Verschwörung oder doch nur der private Fehltritt eines Abgeordneten? Auf jeden Fall ist »State of Play« ein spannender Mix aus Reporterdrama und Paranoiathriller – und ein Abgesang auf die Tugenden des Printjournalismus
Ein junger schottischer Arzt, als Entwicklungshelfer in Uganda, wird durch Zufall Leibarzt von Idi Amin und erkennt erst nach und nach, worauf er sich eingelassen hat. Dokumentarfilmer Kevin Macdonald setzt in seinem beklemmenden Spielfilmdebüt bewusst nicht auf Schaueffekte