Filmfestival von San Sebastian: Goldene Muschel für »Entre dos aguas«

Isaki Lacuesta, Isa Campo © SSIF (2018)

Isaki Lacuesta, Isa Campo © SSIF (2018)

Mit der Verleihung der Preise gingen am gestrigen Samstagabend die 66. Filmfestspiele in der nordspanischen Stadt Donostia – San Sebastian zuende. Den Hauptpreis des Festivals, die Goldene Muschel, erhielt der spanische Film »Entre dos aguas« (Between Two Waters). Regisseur Isaki Lacuesta erzählt darin von einem aus der Haft entlassenen Roma, der in seiner Heimat Andalusien keine Arbeit findet und bald wieder mit dem Drogendealen anfängt. 

Ihren Spezialpreis verlieh die Jury unter dem Vorsitz des US-amerikanischen Regisseurs Alexander Payne an die philippinische Produktion »Alpha, the Right to Kill« von Brillante Mendoza, der vom Kampf einer Polizeieinheit gegen die Drogen in Manila erzählt. Heimlicher Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs war aber der argentinische Beitrag »Rojo«, der im Argentinien des Jahres 1975 spielt. Er gewann drei Preise: den für die beste Regie (Benjamin Naisthat), den für den besten Schauspieler (Dariao Grandinetti) und den für die beste Kameraarbeit (Pedro Sotero). Pia Tjelta wurde als beste Schauspielerin in dem Film »Blind Spot« (Norwegen) ausgezeichnet

Der Jurypreis für das beste Drehbuch ging ex aequo an Paul Laverty für die spanisch-kubanische Produktion »Yuli« von Iciar Bollain und an Louis Garrel und Jean-Claude Carrière für »L'homme finèle« (A Faithful Man).

Das Filmfestival von San Sebastian gehört mit Berlin, Cannes und Venedig zu den wichtigsten in Europa und ist das größte in der spanischsprachigen Welt.

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