Filmkritiken
Woche vom 17.06.2026
Ebenso aufwühlend wie gelegentlich effekthascherisch werden in diesem Langfilmdebüt die Schicksale von fünf Menschen erzählt, die in der syrischen Flüchtlingskrise 2015 die Flucht über das Mittelmeer versuchen.
Die Balance zwischen Endzeit-Dystopie a la »Mad Max« und feministischem Pamphlet stimmt zwar nicht so ganz – dennoch setzt Evi Kalogiropoulou mit ihrem Debüt viele interessante Akzente.
Yann Gozlans Film vereint Aufklärung, Beziehungsdrama, Psychothriller und Kriminaldrama. Pierre Niney zeichnet sehenswert das Psychogramm eines wendigen, aber zerrissenen Aufsteigers und skrupellosen Überlebenskämpfers.
17 Jahre nachdem ihre Mutter–Tochter–Geschichte »LOL« zumindest in Frankreich zum Kassenhit wurde, nimmt sich Lisa Azuelos noch einmal der gleichen Familie an. Von einer aufregenden Geschichte übers Älterwerden jenseits von Coming of Age kann nicht unbedingt die Rede sein, aber Sophie Marceau und Thaïs Alessandrin bringen genug Charisma und Wahrhaftigkeit für kurzweilige Unterhaltung mit
Das 2018 geführte Gespräch mit dem ehemaligen WDR-Filmredakteur Werner Dütsch handelt von der Leidenschaft eines Kinogängers, der daraus später einen Beruf machen konnte.



