Filmkritiken
Woche vom 28.01.2026
Das Model Masha und der Maler Misha – zwei einsame Seelen, die im Gegenüber ein ähnliches Sehnen erkennen und denen es gelingt, den Abgrund, der sie trennt, für eine Weile zu überbrücken. Behutsam beobachten Kremser und Peter die Annäherung ihrer Protagonist:innen. Die Bedeutung kreist um die starke Metapher der verletzlichen Schnecke, einer unwahrscheinlichen Existenz, die sich dennoch behauptet.
In diesem suggestiv inszenierten und elegant die Klischees eines Coming-of-Age-Films unterlaufenden slowenischen Drama erlebt eine blutjunge Sängerin eines Mädchenchors auf einem Probenwochenende ihr verstörendes sexuelles Erwachen.




