"Was tut sich - im deutschen Film?"

Filmclip (Berlinale)

Ula Stöckl spricht am 25.5. mit epd Film-Autorin Claudia Lenssen über »Die Widerständigen«

Rosa von Praunheim, der in diesem Monat »E-Mail an« beantwortet, war der erste Gast in unserer gemeinsam mit dem Deutschen Filmmuseum aus der Taufe gehobenen Veranstaltungsreihe. Das war vor genau zehn Jahren. In diesem Monat haben wir mit Ula Stöckl eine Filmemacherin zu Gast, deren Karriere ungefähr zur gleichen Zeit begann wie die von Rosa von Praunheim, in den sechziger Jahren. 1968 entstand ihr Abschlussfilm Neun Leben hat die Katze am Ulmer Institut für Filmgestaltung, wo Stöckl seit 1963 studiert hatte. Sie gründete 1968 auch ihre eigene Produktionsfirma und wurde so zu einer der ersten eigenständigen Filmemacherinnen der Bundesrepublik. 1969 realisiert sie zusammen mit Edgar Reitz Geschichten vom Kübelkind, zwei Jahre später mit Reitz, Alf Brustellin und Nikos Perakis Das goldene Ding. 1983 drehte sie Der Schlaf der Vernunft, der in eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Bildern von den Konflikten und Widersprüchen einer Frau an einem Wendepunkt ihres Lebens erzählt.

Am 25.5. läuft um 18 Uhr »Neun Leben hat die Katze«, einer der ersten Filme, der vom Kuratorium neuer deutscher Film gefördert wurde. Diese Fördereinrichtung hat vor 50 Jahren ihre Arbeit aufgenommen. Um 20.15 Uhr läuft dann die Dokumentation Die Widerständigen: »also machen wir das weiter«. Regisseurin Katrin Seybold verstarb vor der Fertigstellung des Films, den Stöckl dann vollendete. Der Film besteht aus Interviews mit Überlebenden der Widerstandsgruppe Weiße Rose. Nach dem Film spricht epd Film-Autorin Claudia Lenssen mit Ula Stöckl über ihr letztes Projekt und über ihr Werk.

Veranstaltungsort:
 
25.5.15 ab 18:00 Uhr
 
Kino im Deutschen Filmmuseum

Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Karte

Reservierungen an der Museumskasse
Di – So 10 Uhr bis 20 Uhr
Tel.: +49 (0)69 961 220 – 220

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