Yann Malcor

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Als neurotischer Knauserer, der sich verliebt, sorgt Dany Boon zwar für lustige Momente, doch meist kann sich »Nichts zu verschenken« nicht zwischen melancholischer Charakterstudie und billigem Klamauk entscheiden
Mehr als nur ein weiterer Film über Helden mit Behinderung: Ein Ironman-Wettberwerb wird zur ersten, aber dauerhaften Bindung zwischen Vater und gelähmtem Sohn. In der Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor entsteht ein besonderer Ton, der auch mal sentimental sein darf
Aus der Perspektive einer jüdischen Familie, eines Arztes und einer Rotkreuzschwester schildert Rose Boschs prominent besetzter Film die Razzia vom 16. Juli 1942, bei der mehr als 13.000 Pariser Juden verhaftet wurden. Es gebricht ihm nicht an pädagogischem Ehrgeiz, wohl aber an inszenatorischem Feingefühl: Statt Aufklärung setzt er auf Rührung