Pierre Milon

Kammeramann/frau von:

Drei Geschwister finden sich am Bett ihres kranken Vaters wieder... Zwischen Nostalgie und Melancholie verhandelt Regisseur Robert Guédiguian in »Das Haus am Meer« seine großen Themen, nämlich die ­Zukunft der Linken, den Humanismus und die Liebe zur Kunst – nicht immer psychologisch stimmig, aber stets glaubwürdig
Fein austarierte Tragikomödie über das Altern – mit der strahlenden Agnes Jaoui in der Hauptrolle einer von Hitzewallungen, Jobverlust und Großmutterschaft gequälten Frau
Schule hautnah: Laurent Cantets Film zeigt den Verlauf eines Schuljahrs einer neunten Klasse in einem Pariser Problembezirk als tägliches Ringen um gegenseitigen Respekt von Lehrern und Schülern
Anne Villacèque entwickelt mit Bedacht ihre Geschichte über die Freundschaft zweier gestandener Ehepaare, die plötzlich vor einer Zerreißprobe steht. Ohne viel Worte, entsteht ein Krisenszenario, das unter die Haut geht
Eine kleine Zerstreuung, wie sie sich der aufrecht bukolische Sozialfilmer Robert Guédiguian in regelmäßigen Abständen erlaubt: An ihrem Geburtstag verschlägt es seine Heldin Ariane (Ariane Ascaride) auf märchenhafte Weise in die Idylle eines Restaurants, das einer Vielzahl pittoresker Figuren Zuflucht bietet
Volkstümlich und militant zugleich, voller Nachsicht und Sentimentalität erzählt Robert Guédiguian wieder an seinem Lieblingsort Marseille, wie ein Überfall das Leben und Denken der Opfer und des Täters verändert
Eine zweifache Leidensgeschichte in der winterlichen Schweiz, in der die Begegnung zwischen einem verbitterten alten Mann und einer tief verletzten Pflegerin einen wechselseitigen Heilungsprozess in Bewegung setzt