Julia Franz Richter

Als Schauspieler/in:

Intensiver und elegant inszenierter Horrortrip um Mutterschaft der Österreicherin Johanna Moder mit einer herausragenden Marie Leuenberger als verzweifelte junge Mutter und erfolgreiche Dirigentin, die um das Vertrauen in sich selbst kämpft.
In seinem Heimat-Horrorthriller spart Andreas Prochaska nicht mit teils eindringlichen Gruselbildern, die allerdings Defizite im Plot nicht ganz aufwiegen.
Atmosphärisch dicht erzähltes Drama um einen syrischen Geflüchteten, der in Europa seinen einstigen Peiniger aufspürt und dessen Trauma sich in tiefer Trauer äußert, großartig gespielt von Adam Bessa.
Bernhard Wengers Debütfilm ist eine leise, mit Absurditäten spielende Satire um Identitätsverlust und Charaktermasken. Albrecht Schuch in der Rolle eines Chamäleons ist brillant.
Hans Steinbichlers Verfilmung von Robert Seethalers Roman »Ein ganzes Leben« erzählt die Geschichte des schweigsamen Andreas Egger, dessen einfaches, aber reiches Leben sich vor atemberaubender Bergkulisse entfaltet. Die werktreue, ruhige Inszenierung des Buchs wird Fans gefallen, lediglich der Bergdialekt wirkt arg gekünstelt.
Der neue Film von Christian Petzold ist ein modernes Spiel mit dem Märchenmythos der Wasserfrau, eine Meditation über die Liebe, eine Hommage an die Wasserstadt Berlin und der bisher romantischste Film des Regisseurs

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Tipp
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