Daniele Ciprì

Kammeramann/frau von:

Eine Bande jugendlicher Neapolitaner will einen lokalen Mafiaboss entthronen, gerät aber in einen internen Konflikt. Der sich »realistisch« gebende Film »La paranza dei bambini« ist vor allem ein klassisches, wenig originelles Gangsterdrama, das sich zu sehr an den Vorbildern orientiert, von Cagney über Coppola bis Leone
Der Titel »Träum was Schönes« zitiert die letzten Worte, die Massimos Mutter vor ihrem Tod an ihren Sohn richtet. Auch als Erwachsener (großartig zerrissen gespielt von Valerio Mastandrea) hat er den Verlust noch nicht verwunden. Marco Bellocchio schildert sein Leben im Schwebezustand: mit zaghafter Zuversicht und Empathie für seinen unerlösten Schmerz