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Die Kritiken zu diesem Film zeigen aus meiner Sicht wie sehr sich die Kulturszene, inklusive der Filmkritiker vom "normalen" Publikum verabschiedet hat.

Für mich ist der Film ein Sammelsurrium und eine Aneinanderreihung von völlig, irren Szenen und Ereignissen, die komplett realitätsfern und ohne jede Bezug zur Lebenswirklichkeit sind. Mag sein, dass diese Überspitzung heute modern ist und Kritiker und die -innen zu Begeisterungsstürmen veranlässigt, weil sie selber mit dem "normalen" Leben und Menschen auf der Straße wenig zu tun haben: da brechen Badewannen zusammen, werden Tankstellen abgefackelt, Hunde gequält und in wilden hysterischen Anfällen Menschen mit dem Auto umgenietet, die selber in der Einsamkeit offensichtlich nicht mehr alle an der Waffeln haben.
Geht es auch ein wenig kleiner? Ich habe nach den ersten Besprechungen einen handwerklich ordentlichen Film erwartet, in dem sich ein Schuhverkäufer durch den Sport nach oben kämpft: stattdessen wir hier ein egoistischer Psychopath präsentiert, der keine Rücksicht auf sein Mitmenschen, insbesondere Frauen, nimmt und eine Katastrophe nach der nächsten produziert: abseitig, unsinnig, bescheuert.

Der Regisseur lese ich, hatte eine Message, daher hat seine Figur auch wenig mit der realen Person zu tun, die hier das Vorbild ist - die sei zwar auch exzentrisch gewesen, aber bis ins hohe Alter wohl auch durchaus sportlich - so ein Film hätte mich durchaus interessiert, aber nicht dieser chaotisierende Blödsinn, der hier präsentiert wird.

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