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Der schwule Regisseur Joseph zieht mit seiner an Depressionen leidenden besten Freundin Sonya den gemeinsamen Sohn auf und arbeitet an seinem neuen Film. In seinem zweiten Film verfeinert Fabian Stumm seinen im deutschen Kino aktuell einzigartigen Freejazz der Tonalitäten, bei dem sich verspielt mediale Reflexion und ein Pingpong zwischen Kunst und Wirklichkeit die Klinke in die Hand geben.
Ein Männerpaar in Nordvietnam, beide leben vom Bergbau, aber einer will weg. Minh Quy Truong erzählt in seinem hypnotischen Geisterfilm von individuellen und kollektiven Traumata in einem zerrissenen Land.
Zwei ungleiche Brüder lernen sich unverhoffte kennen, als der eine an Leukämie erkrankt und auf die Knochenmarkspende des anderen angewiesen ist. Mit dem gefeierten Dirigenten und dem ruppigen Kantinenkoch treffen zugleich gegensätzliche Welten aufeinander. Emmanuel Courcol (»Ein Triumph«) und seine trefflichen Darsteller interessieren sich mehr für die die feinen Gemeinsamkeiten als für die Unterschiede.
Die sechsteilige Fiktionalisierung des Abzugs der ISAF aus Kabul im Jahr 2021 erweist sich als überzeugende geharnischte Anklage.
In ungewöhnlicher Form erzählt der Dokuspielfilm von Aurora Mardiganian, die den Völkermord an den Armeniern überlebte und versuchte, über die Verbrechen aufzuklären.
Anya Taylor-Joy spielt eine gerissene Betrügerin, die gleichzeitig vom FBI und skrupellosen Gangstern gejagt wird.
Sie sind unter uns: Michael Gülzows charmante Mediensatire »Der tote Winkel der Wahrnehmung«.
Die unter anderem beim Seriencamp Festival Köln und der Series Mania Lille ausgezeichnete Miniserie über liebenswert inkompetente Angestellte bricht mit allen Sehgewohnheiten und bietet absurde wie kreative »Physical Comedy«.
Die dritte Staffel der Anthologieserie »The Terror« variiert ein interessantes Thema, das aber nicht überzeugend umgesetzt wird.
»Sehen & gesehen werden« heißt die Ausstellung: Der in dieser Dopplung oder Spiegelung enthaltene Gegensatz ist ein so passender wie schöner Titel, benennt er doch einerseits Susan Sontags lebenslanges Interesse an bildlichen Vergegenwärtigungen – mit denen sie sich nicht nur in ihrem Buch »Über Fotografie« auseinandergesetzt hat.
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