"Was tut sich?" mit Christian Alvart

© Telepool

am Di., den 14.01. in Frankfurt am Main

30 Jahre ist es her, dass die Mauer fiel. Viele Filme hat es rund um diesen 9. November gegeben.  Den ungewöhnlichsten und verstörendsten hat Christian Alvart mit »Freies Land« gedreht, einen Thriller, angelehnt an den großartigen »La Isla Minima – Mörderland« (2014) von Alberto Rodriguez, ein Porträt Spaniens in der Zeit der transicion, des Übergangs zur Demokratie nach Franco. Auch in »Freies Land« sind zwei Polizisten auf der Suche nach verschwundenen Mädchen. Alvart entwirft »ein düsteres Gesellschaftspanorama«, wie es in unserer Kritik heißt.

Alvart ist einer der wenigen Regisseure Deutschlands, der bewusst im Genrekino arbeitet. Schon sein erster Film, »Curiosity and the Cat«, 1999 auf dem Max Ophüls Festival in Saarbrücken gelaufen, war ein Low-Budget-Horrorfilm, sein zweiter Film »Antikörper« ein Thriller, ein Psychoduell zwischen einem einsitzenden Serienkiller und einem Dorfpolizisten. Danach wechselte er nach Hollywood, realisierte dort den Horror­thriller »Fall 39« (2007) und den Science-Fictionfilm »Pandorum« (2009), in dem zwei Astronauten, dargestellt von Dennis Quaid und Ben Foster in einem Kolonisationsraumschiff gegen sogenannte »Hunter« kämpfen müssen. Zurück in Deutschland drehte er mehrere »Tatort«-Folgen. Zu seinen neueren Arbeiten gehört der Thriller »Steig. Nicht. Aus!« sowie die Serie »Dogs of Berlin« auf Netflix. Zur Zeit arbeitet er an der Serie »Sløborn«, die 2020 starten wird.

Vorstellungsbeginn am 14.01. ab 20:15 Uhr

DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Karte

Vorverkauf an der Museumskasse
Di – So 10 Uhr bis 18 Uhr
Tel.: +49 69 961 220 – 220
kinokasse@dff.film

Die Reihe »Was tut sich – im deutschen Film« ist eine Kooperation von epd Film mit dem Deutschen Filmmuseum Frankfurt.

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