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Jonathan Glazer erzählt vordergründig vom beschaulichen Dasein der Familie des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß. Kunstvoll erhebt er Einspruch gegen die Obszönität dieser Idylle. Ihm gelingt ein Meisterstück beklemmender filmischer Suggestion, denn untergründig ist das Grauen der Shoah in jeder Sekunde zu spüren.
Ein bisschen »La La Land«, ein bisschen »Teorema«, ein bisschen »Lola rennt«: Mit Flasmob-Getanze und einem bunten Themenmix versucht Tom Tykwer ein Porträt der Gegenwart. Vage, aber nie besserwisserisch, mit Mut zu Peinlichkeit und Fragilität.
Zwischen realer Ernüchterung und wundersamer Aufbruchsstimmung spinnt Natja Brunckhorst in ihrem zweiten Spielfilm, zusammen mit einem grandiosen Ensemble eine sommerleichte und zugleich nachdenkliche Vision vom Aufbruch in die Nachwendezeit.
Im ländlichen Italien der 1980er sowie irgendwo zwischen Märchen und Realität angesiedelte Ballade von einem Grabräuber mit gebrochenem Herzen, doch einer besonderen Gabe zum Aufspüren etruskischer Gräber. Ohne Kitsch, stattdessen voller Eigensinn und schräger Poesie, erzählt Alice Rohrwacher eine vieldeutige Geschichte von Liebe und Loslassen.
Mubi präsentiert eine Halloween-Sleepover-Sammlung, zu der auch ein spanischer Horrorgeheimtipp zählt.
Nach dem von der Kritik gefeierten »Burning« (2018) erzählt Lee Chang-dong in seinem neuen Film von zwei grundverschiedenen Ehepaaren und hinterfragt dabei auch das eigene Schaffen als Filmregisseur.
Sci-Fi-Dramaserie, die beim Filmfest München als beste Serie ausgezeichnet wurde.
Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft als Gedicht auf die Natur: Akira Kurosawas farbenprächtiges Epos »Uzala, der Kirgise« erscheint erstmals in deutscher Blu-ray-Edition.
Jennifer Peedom schildert die Erstbesteigung des Mount Everest aus der Sicht des Sherpas Tenzing Norgay.
Cherchez la femme: In dieser siebenteiligen Miniserie stellt Zoe Kazan in ihrer Neuinterpretation von John Steinbecks biblisch grundiertem Romanepos eine faszinierend böse Frau ins Zentrum.








