Kyan Bayani

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Léa Pool kehrt mit einem vielschichtigen Flüchtlingsdrama in unsere Kinos zurück. Saad und Reza wurden in ihrer Heimat (dem Iran bzw. Marokko) als Homosexuelle verfolgt und wollen sich als Paar eine Zukunft in Kanada aufbauen. Als Reza die Abschiebung droht, beginnt Saad ein Verhältnis mit einem Angestellten des Migrationsministeriums – ein Terrain der Zerrissenheit, durch das die Regisseurin engagiert und einfühlsam navigiert.
Elmar Imanovs bizarres Drama erzählt von einem Schriftsteller, der Abschied von seinem entfremdeten Vater nehmen muss. Doch das ist nur eine Ebene des Films, der mit surrealen Motiven, absurden Details und schrägem Humor einen faszinierenden Trip in Innenwelten unternimmt.
Barbara Albert hat den gleichnamigen Bestseller-Roman von Julia Franck verfilmt. Die Chronik der deutschen Historie vor, während und nach dem 2.Weltkrieg als Geschichte weiblicher Selbstermächtigung, ganz unmittelbar, gegenwärtig und sinnlich erzählt, mit einer beeindruckend nuancierten Darstellung von Mala Emde.
Vor dem Hintergrund einer faszinierend künstlichen Welt verzahnt Stefan Ruzowitzky Kriegsdrama, Horrorthriller und Serienkiller-Noir. Das Wien der 20er Jahre hat er, inspiriert von den Filmemachern und Malern des Expressionismus, im Computer komplett neu zusammengesetzt