David Arnold

Musik für:

Britische Hommage an und Parodie auf amerikanische Buddy-Blockbuster, in der die scheinbare Idylle einer britischen Provinzstadt ein mörderisches Komplott verbirgt, dessen ein Polizistenduo am Ende nur mit einem gigantischen Waffenarsenal Herr werden kann. In den Details ist »Hot Fuzz« ähnlich liebevoll wie sein Vorgänger »Shaun of the Dead«, markiert dieser Film doch einen Schritt auf sein Vorbild, das amerikanische Kino, hin
Schier endlos ist die Liste an humorvollen Genreverweisen in der Geschichte um einen rotzfrechen Außerirdischen, der auf der Flucht vor dem FBI von zwei britischen UFO-Touristen begleitet wird. Allerdings gelingt es den Filmemachern bei aller Liebe zum Genre nicht, den Zitatendschungel von »Paul« in einer schlüssigen dramaturgischen Form zu bändigen
Vergnügliche Komödie um eine junge TV-Produzentin (Rachel McAdams), die eine heruntergewirtschaftete TV-Morningshow wieder zum Erfolg führen soll. Das Thema der Boulevardisierung der Nachrichten wird nicht analytisch angegangen, sondern komödiantischsatirisch verhandelt, in Gestalt eines renommierten TV-Reporters (Harrison Ford), der sich in die Niederungen des Frühstücksfernsehens begeben soll
Solidarisieren, mitmarschieren: Den ersten Frauenstreik der britischen Geschichte schildert Nigel Cole in »We Want Sex« als bittersüßen Klassen- und Geschlechterkampf
Das mit großem Aufwand in Szene gesetzte Abenteuerspektakel, von Michael Apted bewusst konventionell und ohne inszenatorische Wagnisse bebildert, vermag nur streckenweise zu überzeugen
Das 22. Bond-Abenteuer »Ein Quantum Trost« knüpft nahtlos an »Casino Royale« an und schickt den britischen Agenten auf eine erbitterte Hetzjagd rund um die Welt. Die Actionszenen sind von inszenatorischer Kurzatmigkeit geprägt, während die Story zur ironiefreien Zone erklärt wird. Bond ist Gottes einsamster Krieger, von Trauer zerfressen und von Rache getrieben
Ein gelungener Neustart für die Serie. Die Wiedergeburt James Bonds in Gestalt von Daniel Craig wird in Martin Campbells routinierter, aber eleganter Inszenierung gleichsam zum Thema. Nebenbei entpuppt sich das Serial als adäquate Darstellungsform globaler Verwicklungen
Die mysteriösen Todesumstände des 1969 gestorbenen "Rolling Stones"-Mitbegründers Brian Jones verknüpft das Regiedebüt des Produzenten Stephen Woolley geschickt mit ausgewählten Stationen der Biografie des Musikers zu einem ambivalenten Blick auf die sechziger Jahre