Aktuelles
28.02.2026
Kristen Stewart über ihren Regie-Erstling »The Chronology of Water«: ein radikal persönlicher Film über weibliche Selbstermächtigung, künstlerische Autonomie – und das Ringen um eine eigene, unverstellte Stimme.
27.02.2026
Jim Jarmusch, geboren 1953 in Ohio, ist einer der profiliertesten US-Autorenfilmer und die ewige Verkörperung des Independent-Films. Für »Father Mother Sister Brother« erhielt er 2025 in Venedig den Goldenen Löwen.
25.02.2026
Ein starkes Generation-Jahrgang: Von der brasilianischen Zeitreise-Doku »The Fabulous Time Machine« über das berührende rumänische Roadmovie »Atlas of the Universe« bis zu empowernden Geschichten wie »Gugu's World« und »Ghost School«.
25.02.2026
»Staatsschutz« und »Traces« – Zwei politische Film gewinnen die diesjährigen Panorama-Publikumspreise.




Alt gegen neu
Objektiv betrachtet ist sicherlich ein gerade optisch herausragender Film gelungen.
Im nachhinein bleibt jedoch ein flaues Gefühl: die fast 7 Stunden Film werden leider nur allzuoft mit allerlei schönen Bildern aufgebläht, im Grunde erzählt Villeneuve‘s Dune kaum mehr und ausfürlicher als die 1984er Version von Lynch - und das in einem dreifachen der Zeit.
Im übrigen finde ich jetzt im direkten Vergleich, dass die viel gescholtene und vom Regisseur abgelehnte 1984er Variante wesentlich besser als ihr Ruf ist: wo Dune 2024 aalglatt gestyled und ja, irgendwie seelenlos daherkommt kann Lynch‘s Dune mit schon fast wieder topaktueller und atmosphärischer steampunk-optik zumindest gleichziehen. Zusätzlich spielt das 1984er Ensemble Villeneuve’s Besetzung locker an die Wand.
Grösstes Manko für mich ist und bleibt allerdings die arg aufgeblähte Handlung gerade von Part Two - hier würde ich mir wünschen, dass für einen Director‘s cut mindestens eine halbe Stunde der Schere zum Opfer fallen würde.