"Was tut sich?" mit Andrew Bird

© Warner Bros. Pictures

2022
Original-Titel: 
Rheingold
Filmstart in Deutschland: 
27.10.2022
L: 
140 Min
FSK: 
16
am So., den 19.02. in Frankfurt am Main

Mit »Rheingold« hat Fatih Akin den biografischen Roman »Alles oder nix« des Rappers Giwar Hajabi alias Xatar verfilmt – als Aufstiegsepos eines Gangstas. Rheingold beginnt in einem irakischen Knast und zeichnet, in der Zeit hin- und herspringend mit Hajabi als Erzähler, dessen Weg nach. Nach einer Odyssee kommt die Familie über Paris nach Bonn, wo der Vater später als Komponist arbeitet, seine Frau und die beiden Kinder verlässt und für Hajabi eine Aufsteigergeschichte als Kleinkrimineller beginnt. In Bonn steigt Hajabi als stadtbekannter Dealer auf, bis schließlich eine Ladung flüssiges Kokain verloren geht. Um nicht in der Schuld des Kartells zu stehen, plant Giwar mir einigen Gefährten einen folgenschweren Goldraub, der ihn schließlich in die Hölle eines irakischen Knasts bringt. 

»Rheingold«, schrieb Jens Balkenborg in seiner Kritik, »ist also weniger die zu erwartende Musikerbiografie als vielmehr ein episodenhaft daherkommender, augenzwinkernder Gangsterfilm über einen Typen, der nebenbei auch ein bisschen Musik macht. Anders: Es wirkt, als habe der cinephile Akin alle Filme und Genres, die er mag, in einen Film packen wollen. Und das mit jenem liebevollen Blick auf migrantisch geprägte Milieus, der den Hamburger seit jeher, seit seinem stark von Martin Scorsese inspirierten Debüt »Kurz und schmerzlos«, auszeichnet.«

Und seit »Kurz und schmerzlos« arbeitet auch der Cutter Andrew Bird mit Akin zusammen; er hat fast alle seiner Filme geschnitten. Daneben arbeitete Bird u. a. an Filmen von Julie Delpy und Monika Treut mit. 

Vorstellungsbeginn am 19.2. ab 19:30 Uhr

DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt 
Karte

Vorverkauf an der Museumskasse
Di – So 10 Uhr bis 18 Uhr
Tel.: +49 69 961 220 – 220
kinokasse@dff.film

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