Ludovica Rampoldi

Drehbuchautor/in von:

Für sein Kinodebüt hat Opernregisseur Damiano Michieletto den Roman »Stabat Mater« von Tiziano Scarpa adaptiert, in dem eine begabte Violinistin in Antonio Vivaldi einen fordernden Lehrmeister findet. Angesiedelt in einem venezianischen Waisenhaus, entwirft der Film ein Sittenbild des Spätbarock, getragen von starken DarstellerInnen und dem Wohlklang der Musik.
Ein mitreißender, auch erschreckender Blick auf den Mafiakrieg der 1980er und 1990er in Sizilien, mit jenem Mann als Hauptfigur, der schließlich zum Kronzeugen wurde und Hunderte andere Mafiosi vor Gericht brachte: Tommaso Buscetta. Während der Film die Cosa Nostra insgesamt ungeschönt zeigt, folgt er in der Darstellung Buscettas ein wenig zu sehr dessen schmeichelhafter Selbstdarstellung als Gentleman-Ganove
Nichts ist so, wie es scheint: In seinem Spielfilmdebüt folgt Fotograf und Musikvideoregisseur Giuseppe Capotondi der Devise, dass ein Thriller überraschen muss

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Tipp
Mit dem Sechsteiler »Und draußen die Nacht« vertieft Marco Bellocchio seine Beschäftigung mit der Politaffäre Aldo Moro.