Éric Serra

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Wie einst Nikita bekommt nun auch Anna eine Chance auf einen Neustart als Geheimwaffe der Regierung und Luc Besson zelebriert noch einmal die außerirdische Schönheit einer Frau, die zugleich Wunschfantasie und Alptraum aller Männer ist
In Luc Bessons bildstarkem Actioner wird Scarlett Johansson dank einer unfreiwilligen Designerdrogen-Überdosis zur tragischen Superheldin. Streckenweise durchaus unterhaltsamer, in seiner plumpen Machart aber letztlich gescheiterter Versuch, das Genrekino zu transzendieren
Luc Besson hat das tragische Leben der birmanischen Politikerin und Friedensnobelpeisträgerin Aung San Suu Kyi in eine Hagiographie mit pittoresken Landschafts- und Massenszenen verwandelt, die sich als abwechslungsreiches Biopic anschauen lässt
Nicht unbedingt vor, aber auf jeden Fall hinter der Kamera ist die erste Kinoadaption von Jacques Tardis Adèle-Sec-Comics eine Fehlbesetzung: Louise Bourgoin verkörpert die trocken-impertinente Heldin sehr passabel, Luc Besson gebricht es jedoch entschieden an zugeneigter Inspiration, um Tardis Universum auf der Leinwand heimisch zu machen