Aktuelles
12.09.2026
Marie Kreutzer, geboren 1977 in Graz, studierte Drehbuch und Dramaturgie an der Filmakademie Wien. Ihr Langfilmdebüt »Die Vaterlosen« lief 2011 bei der Berlinale und gewann den Großen Preis der Diagonale. »Der Boden unter den Füßen« konkurrierte 2019 um den Goldenen Bären. International bekannt wurde Kreutzer mit »Corsage« (2022) mit Vicky Krieps, der in der Cannes-Sektion Un Certain Regard Premiere feierte. Mit ihrem aktuellen Film »Gentle Monster« wurde sie im Mai erstmals in den Wettbewerb von Cannes eingeladen
12.09.2026
Miese Dates, tolle Freundinnenschaft: Katja von Garniers Publikumshit von 1993 kommt ab 17.9. in ausgewählte Kinos.
11.09.2026
Kurz vor der Preisverleihung der Filmfestspiele Venedig ragen vier Werke aus einem durchwachsenen Wettbewerb heraus. Vor allem der Dokumentarfilm »Naza« entfaltet politische Sprengkraft.
07.09.2026
Beim Filmfest in Venedig empfehlen sich symbiotische Zwillinge, exzentrische CIA-Agenten und ein überraschend authentischer Blick in eine psychiatrische Jungendabteilung für Preise. Und Oasis retten die Welt.






Kritik von Seyboth
Oberflächlich betrachtet ist die Kritik okay, der Film ist aber tiefergehend. Ob es Detail-Schwächen gibt, mag dahingestellt sein. Entscheidend ist, dass das Justizsystem und die Polizei versagt und jemand der unschuldig ist, ins Gefängnis kommt..und in der Schlusssequenz, wo man den im Schlamm steckenden Knopf dann seitens Polizei doch nicht gefunden hat (Der Zuschauer weiß längst dass die Hauptdarstellerin unschuldig ist) bleibt die Gewissheit, dass die Familie sich nur noch in Ländern aufhalten darf, wo kein Auslieferungs-Abkommen mit den USA besteht… hier wird eine ganze Familie durch das System völlig zerrüttet, auch in Bezug auf die Eltern… Auch wenn die Beziehung Vater Sohn nicht die beste ist, steht der Vater zu ihm. Auch lässt sich Russell Crowe nicht von der schönen Nachbarin aus der Ruhe bringen, um es mal sozusagen…
Dem System hätte eigentlich auffallen müssen, dass die Hauptdarstellerin vom Profil her eigentlich nicht die Täterin sein kann.. insofern ist verständlich, dass der liebende Ehemann, auch wenn er viel dazu lernen muss, alle Mittel ergreift, um der Ungerechtigkeit entgegenzuwirken.. Für die bislang intakte heile Familie geht es quasi um alles!! Denn in den USA gäbe es kein normales Leben, kein gerechtes Leben mehr, so lebt man (notgedrungen) aber wieder zusammen im Ausland..