Aktuelles
15.06.2026
Regina Schilling, geboren 1962 in Köln, ist Dokumentarfilmerin und Autorin. Zu ihren bekanntesten Werken zählen »Leben nach Microsoft«, »Geschlossene Gesellschaft«, »Titos Brille«, »Kulenkampffs Schuhe« und »Igor Levit – No Fear«. In ihren oft preisgekrönten Arbeiten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit deutscher Zeitgeschichte und beleuchtet Fragen von Identität und Erinnerungskultur.
10.06.2026
»Great Expectations: British Postwar Cinema 1945–1960«, die letztjährige Retrospektive des Festivals von Locarno wird jetzt in Teilen im Berliner Arsenal nachgespielt.
03.06.2026
1976 skandalös, heute unbequem und konsequent: Nagisa Õshimas Erotikdrama »Im Reich der Sinne« (Ai no korîda) kommt am 11. Juni in ausgewählte Kinos.
31.05.2026
In über 60 Jahren hat er Fürsten und Outlaws, Krieger und Liebhaber gespielt, 2025 ist er gestorben. Tim Abele empfiehlt die Retro, die ihm das Japan-Filmfestival Nippon Connection widmet.




Filmkritik zu "Maestro" Leonard Bernstein
Lieber Uwe Lindner,
Ihre Rezension vom 27. Januar spricht mir ganz aus dem Herzen. Auch ich hatte vorab große Erwartungen an diesen Film und bin nun doch recht enttäuscht, wieviele gute Möglichkeiten der Würdigung und der ernsthaften Auseinandersetzung mit L. Bernstein als Dirigent, Komponist, Lehrer, Musik-Genie Bradley Cooper in seinem Blick auf Bernstein und sein Leben auslässt und verpasst.
Ein anderer, von der Musik getragener Blick auf Bernsteins Leben und Werk wird durch diesen Film umso wünschenswerter. Was interessieren mich all die homosexuellen Liebschaften dieses Mannes, was soll das, ihn 130 Minuten lang immer und ausschließlich mit Zigarette im Mund zu zeigen - alles langweilig und irrelevant, das Musik-Genie Leonard Bernstein will ich auf der großen Leinwand sehen!