Aktuelles
27.04.2026
Das Berliner Kino Arsenal eröffnet am 3. Mai im Kulturquartier »silent green« neu – mit einzigartigem Kinoraum unter hoher Kuppel, voller Analog- und Digitaltechnik und einem wie immer mutig kuratierten Programm.
21.04.2026
Vom NS-Killer Bruno bis zum rücksichtslosen Fabrikanten in »Kir Royal«: Mario Adorf prägte das deutsche Kino wie kaum ein anderer – mit 221 Rollen, großer Präsenz und unwiderstehlichen Bösewichten.
13.04.2026
Valerie Pachner, geboren 1987 in Wels, ist eine österreichische Schauspielerin. Sie spielte in Terrence Malicks »Ein verborgenes Leben« die Fani Jägerstätter. 2017 gewann sie den Österreichischen Schauspielpreis und die Romy für »Egon Schiele: Tod und Mädchen«. Für »Der Boden unter den Füßen« erhielt sie den Deutschen Schauspielpreis 2019. Adrian Goigingers »Vier Minus Drei« startet am 16.4.




Oeconomia
Vielen Dank für diesen tollen Film, liebe Carmen! Diese Kontraste, die absolute Ruhe, einige Mausklicks und dieses Hineinzoomen in etwas Unsichtbares. Es ist das Gegenteil des wirklichen Finanzmarktes, wo in jeder Mikrosekunde Millionengeschäfte gemacht werden. Ich habe den Film bis zur letzten Sekunde genossen, nicht zuletzt auch wegen der tollen Architekturaufnahmen, die auch in der Einleitung zu meinem Buch „Die einfache Wirtschaft“ eine Rolle spielen.
Ein Honigpilz der Gattung Hallimasch soll angeblich der größte Organismus der Welt sein. Auf einer Fläche von 900 Hektar durchdringt sein Myzel den gesamten Boden und erzeugt so ein schleichendes Waldsterben.
Genauso durchdringt die Wirtschaft unser Leben. Werbung, wohin man schaut, Rabattaktionen, Schaffung neuer und nicht vorhandener Bedürfnisse und geplante Obsoleszenz nehmen wir nicht mehr bewusst war. Im Unterbewusstsein fordern sie uns auf, alles verfügbare Geld auszugeben und Kredite aufzunehmen, damit die Wirtschaft wachsen kann.
Wir sehen nur das Geld aber die globale Wirtschaft und ihr Finanzsystem sind dieses Myzel. Gibt es eine Möglichkeit, um dieses Myzel entfernen ohne den Wald zu töten?
Vor zwei Jahren hat es ein einfaches Virus geschafft, das Finanzsystem für einen Moment stillzulegen. Es hat sich zwar schnell wieder erholt aber der Beweis ist nun erbracht, dass es geht. Das Finanzsystem kann man nicht ändern, es ist genau auf die Wirtschaft angepasst und die unsichtbare Hand des Marktes wird dies nicht zulassen.
In meinem Buch (nur 50 Seiten) habe ich eine einfache Möglichkeit beschrieben, dieses Myzel zu entfernen, ohne dass dem Wald etwas passiert. So einfach, wie das Virus.
https://letusbe.one/book/
Eberhard Licht